Wie soll unsere Gesellschaft in Zukunft funktionieren – und wer trägt dafür Verantwortung? Joana Osman verhandelt diese Fragen in ihren Romanen, in Essays und in ihrem Engagement für die Friedensbewegung Peace Factory. Im Interview spricht die Münchner Autorin über literarische Utopien und Selbstwirksamkeit, über Frieden und Storytelling – und darüber, wie Geschichten Perspektiven verändern können.
Folge 18 der Interviewreihe #AtelierMonaco-Szene* im Online-Magazin MON Mag der Monacensia.
Joana Osman, geboren 1982, ist Tochter eines palästinensischen Vaters und einer deutschen Mutter. Sie arbeitet als Autorin und Dozentin für Storytelling und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München. Joana Osman studierte Amerikanistik, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in München sowie Literacy Management in Freiburg. 2012 war sie Mitbegründerin der Friedensbewegung «The Peace Factory», die Begegnungen und Austausch zwischen Menschen aus Konfliktregionen in Nahost fördert.
Nach ihrem Debüt 2019 «Am Boden des Himmels» erschien 2023 ihr autofiktionaler Roman «Wo die Geister tanzen», für den Joana Osman den Bayerischen Kunstförderpreis erhielt. 2025 veröffentlichte sie das essayistische Sachbuch «Frieden» bei Penguin und 2026 ihren Coming-of-Age Roman «Wenn wir vom Fliegen träumen» bei C. Bertelsmann.

Joana Osman über Utopien und die Kraft der Literatur
Visionäre Texte und der Vibe von Büchern
Wir haben uns für das Interview im Café getroffen. Sind Cafés auch Schreiborte für dich?
In Cafés skizziere ich Szenen oder arbeite an Sachen, für die ich keine absolute Stille brauche. Wenn es ans Eingemachte geht, wechsle ich in mein Büro. Aber der Schreibprozess besteht natürlich nicht nur aus dem reinen Schreiben, sondern hat viel mit Inspiration zu tun, und die fängt schon früher an. Es passiert bereits einiges im Kopf, bevor ich überhaupt etwas auf Papier bringe. Deshalb kann ich nicht sagen, wo mein hauptsächlicher Arbeitsbereich ist – außer in meinem Kopf.
In deinen Büchern finden sich jeweils Soundtracks. Ist das die Musik, die dich beim Schreiben begleitet?
Jedes Buch hat eine bestimmte Farbigkeit und einen Vibe. Ich nutze Musik ganz oft, um mich in die Stimmung zu bringen, in der das Buch spielt. Manchmal ist Musik der Ideengeber. Teilweise lasse ich sie auch in die Texte einfließen.
Nach deinen ersten beiden Romanen hast du «Frieden» veröffentlicht. Es handelt sich dabei um einen Essay bzw. ein persönliches Sachbuch. War die Herangehensweise eine andere als bei den Romanen?
Ja, total. Ein Roman verläuft nach bestimmten Schemata. Da gibt es eine Art Heldenreise. In einem Sachbuch hast du das nicht. Für mich war es eine Herausforderung zu überlegen, wie ich es anlege, in welche Reihenfolge ich die Kapitel bringe, wie die Dramaturgie in ihrer Gesamtheit funktioniert. Dazu kam, dass ich nur sechs Monate Zeit dafür hatte.
Weil es ein Auftragswerk war?
Genau. Nach meinem Roman «Wo die Geister tanzen» habe ich mehrere Artikel zum Thema Frieden und Naher Osten veröffentlicht. Der Verlag hat mich dann angefragt, ob ich ein Sachbuch zu dem Thema schreiben könnte. Ausschlaggebend für den Auftrag war einer meiner Instagram-Posts, in dem es hieß:
Wir müssen über Frieden sprechen, weil wenn wir nicht darüber sprechen, hat der Krieg gewonnen.
Nachdem ich mit dem Buch angefangen hatte, habe ich aber schnell gemerkt, dass ich nicht beim Nahen Osten bleiben kann. Man kann diese Situation nicht singulär betrachten, sondern muss immer das Gesamte sehen. In der Zeit sind sehr viele Dinge gleichzeitig passiert, die die Welt für immer verändert haben: die Wiederwahl Trumps, der erstarkende Faschismus, der Rechtsruck überall.
Obwohl dein Buch eine bestimmte politische Situation in den Blick nimmt, funktioniert es auch darüber hinaus.
Ja, das denke ich auch. Ich glaube, dass unsere Weltpolitik und unsere Gesellschaften nach bestimmten Mechanismen funktionieren. Wir sprechen im Moment sehr viel über Krieg und über Probleme. Das zu beleuchten, ist natürlich wichtig. Aber genauso wichtig ist ein Nachdenken über einen Gegenentwurf zu dem, was wir gerade haben. Wir müssen überlegen, wie wir als Gesellschaft sein wollen und wie diese in Zukunft funktionieren kann. Deswegen ist «Frieden» ein total visionäres Buch und heißt im Untertitel «Eine reale Utopie».
Aus: Joana Osman: Frieden. Eine reale Utopie, Penguin Verlag, München 2025. Ich selbst bin in allererster Linie Schriftstellerin. Ich erzähle Geschichten, und ich erzähle Geschichten darüber, wie man Geschichten erzählt. Geschichten sind nicht einfach nur Unterhaltung – sie sind das Betriebssystem unseres Denkens. Durch Storytelling begreifen wir unsere Welt, geben ihr einen Sinn, vergewissern uns unserer Identität. Unser gesamtes Selbstverständnis, ja, alle Nationen, Religionen, Gemeinschaften basieren auf Geschichten, die wir einander über uns selbst und über die anderen erzählen. Narrative lenken unser Mitgefühl, sie bestimmen, wem wir uns verbunden fühlen und wem nicht. Geschichten schaffen Loyalität, konstruieren Identitäten und schaffen Verbundenheit – aber sie können auch Feindbilder erzeugen. Destruktive Narrative sind in der Lage, ganze Gesellschaften zu spalten, Menschen zu radikalisieren und Gewalt zu rechtfertigen. Genau deshalb sind Narrative der Kern jeder Gesellschaft und jedes gesellschaftlichen Konflikts: Geschichten können ganze Völker mobilisieren – für Krieg, Unterdrückung und Ausgrenzung, aber auch für Freiheit, Demokratie und Frieden. Und weil Menschen Geschichten mehr vertrauen als bloßen Fakten, lassen sich Narrative nicht einfach durch rationale Argumente widerlegen. Das einzige Gegengift gegen ein zerstörerisches Narrativ ist ein anderes, ein kraftvolleres Narrativ. Ein Gegenbild, das Hoffnung statt Angst erzeugt, das verbindet, statt Feindschaft zu schüren.
Ecological Peacebuilding und Nahostkonflikt
Deinen jüngsten Roman «Wenn wir vom Fliegen träumen» lese ich auch als Utopie.
Meine Lektorin hat das total nett auf den Punkt gebracht: Für sie ist der Roman das Praxisbuch zu «Frieden». Drei Jugendliche nehmen das Gelingen ihrer Stadt selbst in die Hand und versuchen, diese zu einem besseren Ort zu machen. Natürlich ist das eine Utopie und eine Erinnerung an unsere Selbstwirksamkeit. Mir ist der Begriff der «Selbstwirksamkeit» lieber als der Begriff der «Hoffnung», weil mir Hoffnung zu passiv ist.
Wenn wir hoffen, dass irgendetwas oder irgendjemand uns rettet, geben wir die Verantwortung ein Stück weit aus der Hand. Selbstwirksamkeit dagegen geht mit Verantwortung einher: Verantwortung für mein eigenes Leben, aber auch für die Welt, in der ich lebe, für unsere Gesellschaft. Der Roman ist deshalb eine Art fiktionale Weiterentwicklung des Gedankens, den ich in «Frieden« skizziert habe, auch wenn es im Roman vorwiegend um ökologische Themen geht.
Gleichzeitig zeigst du damit auf, wie diese Fragen zusammenhängen.
Wir wissen aus der Forschung, dass Gesellschaften, die ökologisch stabil sind, auch politisch stabiler sind; und dass Gesellschaften, in denen das Ökosystem kippt, irgendwann auch politisch kippen. Dieser Faktor ist ganz zentral beim Ecological Peacebuilding.
Aus: Joana Osman: Wenn wir vom Fliegen träumen, C. Bertelsmann, München 2026.
Ein paar Tage später war die ganze Stadt übersät mit Fragen. Wovor hast du Angst? stand gegenüber dem Friedhof quer über eine Mauer geschrieben. Bist du, wer du sein willst? fragte das Stoppschild an der Kreuzung. Was wäre, wenn? stand an der Wand der Bahnunterführung. Auf den Parkplatz vor der Kirche hatte Jack Du bist die Antwort auf deine Gebete gesprüht und schon nach ein paar Tagen war dieser schlichte Satz zum geflügelten Wort geworden, an das sich die Leute gegenseitig erinnerten, wenn jemand ein scheinbar unlösbares Problem hatte. Und mitten auf der Hauptstraße, kurz vor dem Kreisverkehr, stand nur ein Wort: Warum? Schon allein dieses Wort konnte einen schwindlig machen, auch ohne dass man um die Kurve bog.
Wenn es überhaupt jemandem auffiel, dass über Nacht jede freie Fläche eine potenzielle Sinnkrise auslösen konnte, dann wurde darüber jedenfalls nicht gesprochen. Die Leute taten so, als würden sie nicht bemerken, dass alles, woran sie einst geglaubt hatten, längst begonnen hatte, sich in der diesigen Luft aufzulösen.
Auch in deinen ersten Romanen verhandelst du aktuelle politische Themen. Beide Bücher spielen vor dem Hintergrund des Nahostkonflikts. In «Wo die Geister tanzen» beschäftigst du dich mit der Geschichte deiner palästinensischen Familie.
Ich wollte das Buch eigentlich nie schreiben, weil ich nicht autobiografisch schreiben wollte. Das war mir viel zu nah. Aber als ich schwanger wurde, habe ich gemerkt, dass ich diese Geschichte aufschreiben musste, um sie zu verarbeiten. Dass das Buch dann exakt sechs Wochen vor dem 7. Oktober 2023 veröffentlicht wurde, war Zufall. Es hat wahnsinnig viel Resonanz bekommen, weil es damit plötzlich thematisch so aktuell wurde.
Und du wurdest als Expertin für Nahost auf Podien eingeladen.
Ich sehe mich gar nicht als eine Art Expertin. Aber man wird schnell in eine Schublade gesteckt, wenn es eben gerade passt. Deshalb glaube ich, dass das neue Buch als Bruch wahrgenommen wird – und das ist es auch für mich selbst: eine Art Bruch. Trotzdem ist es genauso ein politisches Buch wie alle anderen. Alle Bücher, die ich noch schreiben werde, werden immer in irgendeiner Form politisch sein, für mich ist das nicht trennbar. Kunst ist Politik, sonst wäre Kunst keine Kunst, sondern einfach nur Deko.

Geschichten erzählen für den Frieden
Du bist auch friedenspolitische Aktivistin. Inwiefern baut dein erster Roman «Am Boden des Himmels» auf Erfahrungen deiner Arbeit für die Peace Factory auf?
Er hat nichts mit der Peace Factory an sich zu tun. Aber der Gedanke der Peace Factory ist es immer gewesen, die Welt auch aus den Augen des sogenannten Feindes wahrzunehmen. Diese Idee des Perspektivwechsels habe ich in dem Roman literarisch ausgearbeitet. Dabei verwende ich Elemente des magischen Realismus. Protagonist ist eine Person, die als Engel wahrgenommen wird, aber einfach ein Mensch aus dem Autismus-Spektrum sein könnte. Dieser fungiert als Katalysator für die Menschen, sodass sie die Welt durch die Augen des anderen wahrnehmen können.
Die Friedensbewegung «The Peace Factory» hast du 2012 gemeinsam mit Ronny Edry gegründet. Zudem gibst du Workshops zum «Storytelling4peace».
Als Autorin ist mir schnell klar geworden, dass über das Geschichtenerzählen wahnsinnig viel funktioniert. Es gibt auch eine ganze Wissenschaft zum Thema Storytelling und Peacebuilding oder Storytelling und Empathieentwicklung. Das haben wir uns zunutze gemacht und Storytelling-Workshops konzipiert, die wir dann in verschiedenen Settings – beispielsweise in Schulen oder an Unis – gehalten haben. Das hat immer sehr gut funktioniert. Zum einen, weil ich als Deutsch-Palästinenserin einen Außenblick habe und Ronny jüdischer Israeli ist, der aber einen außergewöhnlich empathischen Blick auf die Palästinenser*innen und auf die Iraner*innen hat. Zum anderen macht es etwas mit der Gruppe, wenn alle ihre eigene Geschichte erzählen.
Wie ist die Peace Factory organisiert – auch in finanzieller Hinsicht?
Wir sind keine NGO und kein eingetragener Verein, sondern eine Bewegung. Eine Zeitlang haben wir uns über den Verkauf von Merchandise – beispielsweise T-Shirts – finanziert, aber es gab nie ein Funding. Wenn wir eingeladen wurden, haben wir die Reise bezahlt bekommen und Aufwandsentschädigungen erhalten, die Arbeit leisten wir grundsätzlich ehrenamtlich. Es war nie unser Anspruch, Geld damit zu verdienen.
Du unterrichtest auch jenseits der Peace Factory an verschiedenen Hochschulen kreatives Schreiben und Storytelling. Wo hast du das Handwerkszeug dafür erlernt?
Ich habe selbst an vielen Romanwerkstätten teilgenommen. In München habe ich mehrere Kurse von Jürgen vom Scheidt besucht, der das Institut für angewandte Kreativitätspsychologie gegründet hat. Außerdem habe ich in Freiburg ein Fernstudium zum Literacy Management gemacht. Da ging es um das Schreiben als Handwerk und um Schreibberatung – die findet beispielsweise an Unis statt, um Studierenden dabei zu helfen, eine wissenschaftliche Arbeit zu verfassen. Durch dieses Studium habe ich wahnsinnig viel über das Schreibhandeln als solches gelernt und über mein eigenes reflektiert. Und mir hat natürlich geholfen, dass ich Literaturwissenschaften studiert habe. Meiner Meinung nach lernt man sowieso am meisten fürs Schreiben durchs Lesen.

Zusammenhalt in der Münchner Literaturszene
Seit Gründung der Peace Factory sind knapp 15 Jahre vergangen. Wie hat sich die Arbeit seitdem verändert?
Wir waren im Grunde eine Facebook-Bewegung. 2012 war Facebook noch das große Ding, und wir hatten eine unglaublich hohe Reichweite – zeitweise von über einer Million. Wir waren damit in allen Nachrichten: auf Al Jazeera, BBC, CNN, im Spiegel und in der Tagesschau. Wir haben versucht, das Momentum so gut wie möglich zu nutzen. Als Facebook dann die Algorithmen verändert hat und die Leute so langsam davon abgewandert sind, konnten wir das nicht auf andere Plattformen transferieren. Die Art und Weise, wie wir auf Social Media interagieren, hat sich verändert.
Die politische Situation im Nahen Osten hat sich zugespitzt. Spürt ihr die Auswirkungen in euren Workshops?
Menschen, die direkt betroffen sind, sind durchweg schwersttraumatisiert. Das Trauma ist kaum mehr in Worte zu fassen. Umso wichtiger ist es, dass die Menschen sich ausdrücken, dass sie darüber sprechen und schreiben können – und dass man ihnen zuhört. Bei einigen nicht unmittelbar Betroffenen, also Menschen ohne biografische Verbindungen in den Nahen Osten, erlebe ich, dass sie sich im Zuge dieser Katastrophe auf sonderbarste Art und Weise radikalisiert haben. Sie ergreifen teilweise fanatisch Partei für eine Seite – und werten zugleich die jeweils andere Seite massiv ab, entmenschlichen sie regelrecht.
Wenn Israelis und Palästinenser*innen durch ihre Traumata eine Abwehrhaltung entwickeln, ist das vollkommen verständlich. Aber müssen wir in Deutschland auch noch Öl ins Feuer gießen, indem wir das Feindesnarrativ der Radikalen beider Lager aufgreifen?
Auch vor dem Hintergrund der politischen Umbrüche in den letzten Jahren: Wie nimmst du die Münchner Literaturszene wahr?
Als Kunst- und Kulturschaffende sind wir durch den Rechtsruck unter enormem Druck. Es gibt überall Kürzungen, es gibt überall Diffamierungsversuche, und ich glaube, da stellt sich die Münchner Kulturszene sehr stabil auf. In Bayern sind wir nicht gerade in der punkigen Richtung unterwegs, deshalb finde ich es umso schöner, dass unsere Haltung stabil ist und es einen gewissen Zusammenhalt gibt. Ich saß beispielsweise schon mit Dana von Suffrin und Lena Gorelik auf der Bühne, und da hat man gemerkt, dass wir alle die gleichen Werte vertreten und auf derselben Seite stehen.
Ich möchte auch die Buchhändlerinnen und Buchhändler betonen, die ich sehr schätze. Ich habe mehrere Lieblingsbuchhandlungen in und um München und dort begegne und spreche ich mit Leuten, zu denen ich eine Geistesverwandtschaft empfinde. Das sind für mich Orte, an denen ich erlebe, dass wir eine geteilte Verantwortung für die Welt haben – und dass das eine Aufgabe von kunstschaffenden Menschen ist.

Joana Osman und die Frage nach einer realen Utopie
Hoffnung ist Joana Osman zu passiv. In ihrem Essay «Frieden» entwirft sie, was sie eine «reale Utopie» nennt: die konkrete Frage, wie Gesellschaft anders funktionieren könnte – und wer dafür Verantwortung trägt. Ihr jüngster Roman «Wenn wir vom Fliegen träumen» denkt diesen Gedanken weiter: Drei Jugendliche gestalten ihre Stadt selbst, ökologisch und politisch. Für Osman hängt alles drei zusammen – Ecological Peacebuilding, Storytelling, Selbstwirksamkeit. Literatur ist dabei kein Rückzugsort, sondern ein Werkzeug, um Perspektivwechsel erfahrbar zu machen, die anderswo kaum gelingen.
*AtelierMonaco-Szene
Die Reihe „Atelier Monaco-Szene“ erscheint alle zwei Monate im Blog der Münchner Stadtbibliothek. In der ersten Staffel sprechen Katrin Diehl (1-6), in der zweiten Christina Madenach (ab Folge 7) mit Autor*innen über ihre literarischen Tätigkeiten, Netzwerke, eigene Verlage und literarische Lesereihen in München – es entsteht eine Kartografie der #AtelierMonaco-Szene in der Stadt, die Teil der Künstler*innen-Villa der Monacensia ist.
- Dagmar Leupold: Literatur als Welterschließung – über das Schreiben, Lesen und Lehren (20.5.2026) – 17
- Volha Hapeyeva: Sprache ist immer politisch – über Poesie, Exil und das Schreiben zwischen Sprachen (4.03.2026) – 16
- Raphaela Bardutzky: Warum Theater Mut braucht – über Schreiben, Netzwerke und faire Honorare – (21.01.2026) – 15
- Autor und Schauspieler Delschad Numan Khorschid über das Schreiben auf Deutsch und Kurdisch, seine Arbeit am Residenztheater und die Münchner Kunst- und Literaturszene (19.11.2025) – 14
- Lyrikerin Karin Fellner über das Schreiben von Gedichten, Sprachspiel und Münchens Lyrikszene (17.9.2025) – 13
- Pierre Jarawan über Schreiben als Handwerk, den Libanon und die Kunst des Geschichtenerzählens (25.6.2025) – 12
- Jonas Bokelmann: Über Bühnen, den Einfluss von Musik auf Literatur und die Lesereihe werk[statt] (16.4.2025) – 11
- Dominik Wendland: Über Comic-Tagebücher, die ArtZi-Werkstatt und die Comicszene in München und Bayern (19.2.2025) – 10
- Malva Scherer: Über Songtexte, Musikvideos, Fotos und die Münchner Musik- und Literaturszene (4.12.2024) – 9
- Daniel Graziadei: Über Lyrik und Performance, Schreibwerkstätten und die Münchner Literaturszene (8.10.2024) – 8
- Fabienne Imlinger: Über subversive Prozesse, Empowerment und eine freie Literaturszene in München (26.6.2024) – 7
- Theresa Seraphin: Experimentelles Schreiben und das richtige Maß an Ablenkung (25.4.2024) – 6
- Lisa Jeschke über Lyrik, Performance und politisches Schreiben (7.2.2024) – 5
- Jan Geiger über erste Schreibversuche, Schreiben als Beruf und Theatertexte (1.12.2023) – 4
- Annegret Liepold über die «Bayerische Akademie des Schreibens», Schreibprozesse und «Franka» (26.10.2023) – 3
- Christina Madenach über Schreibroutinen, Romanwerkstatt und die freie Literaturszene Münchens (9.8.2023) – 2
- Tristan Marquardt über Lyrik, literarische Netzwerke und Lesereihen in München (14.6.2023) – 1
Zitierempfehlung:
Christina Madenach: «Joana Osman: Warum wir Utopien brauchen – über Selbstwirksamkeit, Frieden und die Kraft des Erzählens», in: MON Mag – Das Online-Magazin der Monacensia, 15.7.2026, https://joana-osman-utopien-selbstwirksamkeit-peace-factory/. ISSN 2944-3776.



