Literarisches Gedächtnis

© Michael Nagy / Presseamt München

«Literarisches Gedächtnis» fragt, was vom literarischen Leben einer Stadt bleibt – und wer darüber entscheidet. Im Mittelpunkt steht das Literaturarchiv der Monacensia mit den Vor- und Nachlässen von über 300 Autor*innen, dazu die Sammlungen der Bibliothek. Ein Teil davon ist über die Forschungsplattform Monacensia-Digital zugänglich.

Die Beiträge folgen diesen Spuren. Sie führen zu Exil und NS-Zeit, zu jüdischen, queeren und migrantischen Stimmen, zu bekannten Namen wie Thomas und Klaus Mann und Lion Feuchtwanger ebenso wie zu Vergessenen. Geschrieben von Forschenden, Autor*innen und Kurator*innen.

Ausgewählte Themen sind in Dossiers gebündelt: Dossiers der Monacensia.

Beiträge in dieser Kategorie

zweigeteilte Foto-Collage: links blonde Frau mit Brille, rechts: angeschnittenes Buchcover mit zwei Frauengesichtern, eine davon mit schwarzen, die andere mit roten Haaren. Beschriftet: Jutta Pilgram, Glaub mir - ein Comic.
Was macht Comics politisch? Graphic Novels erzählen von Revolution, Ausgrenzung, religiöser Enge und einem Blick auf die Steinzeit.
Katia und Thomas Mann am Tisch sitzend am Flughafen Kloten bei Zürich, vor Abflug nach London, 17.08.1950. Thomas Mann schreibt.
Als 1991 Thomas Manns Tagebücher erscheinen, wird eine Begegnung von 1950 neu sichtbar – im Gespräch mit Sebastian Westermeier.
Historisches Theater zum Jiddischen Theater im DP Lager Feldafing.
Nach 1945 knüpften Theater und Musik an osteuropäische Kleinkunst- und jiddische Theatertraditionen an und prägten Münchens Kultur.
zwei Männer sitzende nach rechts blickend: Herbert Achternbusch und Sohrab Shahid Saless, 1979. © Bert Schmidt: Sohrab Shahid Saless – Film im Kopf, München 2023.
Zwischen Anerkennung und Vergessen: Wie ein radikal ruhiger Filmemacher im Exil das Kino veränderte – und warum man ihn heute neu sehen muss.
Titelbild für das Monacensia-Dossier «Schejres Haplejte»: Plakat „Helft shraybn di geshikhte fun letstn khurbn“ („Helft mit, die Geschickte der jüngsten Zerstörung zu schreiben“), Pinkas Schwarz, München 1947.
In den unmittelbaren Nachkriegsjahren ist Jiddisch die Sprache der Gegenwart. In ihr leisten Überlebende Zeug*innenschaft über die Shoah.
"Milchstrasse" von Chim (David Seymour) (c) Magnum Photos / OSTKREUZ Archiv
Neubeginn im Transit: Nach 1945 schufen jüdische Überlebende eine einmalige Presselandschaft in Bayern – Basis für jüdische Kultur.
Porträt von Fredric Kroll.
Wie ein amerikanischer Komponist zum beharrlichen Erforscher von Klaus Mann wurde – und ein außergewöhnliches Lebenswerk schuf.
Blick in Ausstellungsvitrine: Puppen aus Shanghai, Geschenk von Max Mohr an seine Tochter, dahinter ein Brief von ihm an die Tochter.
Literatur, Zweifel, Umorientierung: Max Mohrs Leben zwischen Schreiben, Aufbruch und Exil in Shanghai
Mann und frau sitzend. Antonio Cruz - ALAM Autor - und Sara Gómez, die die Zeitschrift Colibri hält
Wohnzimmerlesungen, Exil und Stimmen voller Widerstand: Sara Gómez erinnert an ALAM, eine fast vergessene literarische Community Münchens.
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