Was bleibt, was spricht: Jüdische Leben in München im BR-Hörspiel

Drei Personen stehen vor blauem Hintergrund und sprechen in Mikrofone: BR-Hörspiel "Nie wieder gut" mit Steven Scharf, Vincent Sauer und Judith Toth.

Sechs Hörspiele, die Geschichte nicht nacherzählen, sondern neu befragen: Für den Curator’s Space der Ausstellung «Literatur & Haltung. Rachel Salamanders Archiv» hat die Redaktion Hörspiel und Story Podcast des Bayerischen Rundfunks Produktionen ausgewählt, in denen zeitgenössische Künstler*innen und Autor*innen Perspektiven auf jüdisches Leben in München und Umgebung eröffnen. Ausgangspunkt sind historische Ereignisse, literarische Vorlagen, Orte und Biografien, die künstlerisch neu interpretiert werden.1

Wir sprechen mit der Autorin und Dramaturgin Katja Huber vom Bayerischen Rundfunk über Auswahl und Hintergründe.

Das Interview ist Teil unseres Dossiers zur Ausstellung «Literatur & Haltung. Rachel Salamanders Archiv».*

Wie BR-Hörspiele Geschichte neu erzählen – Ein Gespräch mit Katja Huber

Ein Mann mit Sonnenbrille, geöffnetem Hemd sitzt vor einem Mikrofon mit Lampe und blickt in die Kamera: Martin Feifel, spricht ein für das BR-Hörspiel "Blut".
Martin Feifel spricht den Kommissar im Hörspiel «Blut» © Jakob Roth

Liebe Katja, du arbeitest in der Redaktion Hörspiel und Story Podcast des Bayerischen Rundfunks. Womit beschäftigst du dich genau?

Ich arbeite vor allem als Hörspiel-Dramaturgin, das heißt, ich begleite die dramaturgische Entwicklung von Hörspielproduktionen. Das kann mit einem Exposé beginnen, das eine Autorin schickt. Oder mit einer vagen Idee, einem spannenden Stoff, der mich interessiert und mit dem ich an eine*n Autor*in herantrete. Manchmal auch mit einem ganzen Manuskript, das mir angeboten wird, das ich spannend finde, aber gerne mit dem*r Autor*in weiterentwickeln möchte, wenn ich beim Lesen feststelle, dass der Spannungsbogen noch eher eckig als rund ist und die Figuren vielleicht zu blass oder schablonenhaft wirken. Darüber hinaus stehe ich als Dramaturgin im engen Austausch mit den Regisseur*innen, die das Hörspiel dann im Studio inszenieren.

Neben der Dramaturginnen-Arbeit habe ich weitere Aufgabenbereiche, zum Beispiel Programmplanung. Mit meiner Kollegin, der Chefdramaturgin Katarina Agathos, betreue und kuratiere ich unter anderem den ARD-Feed für Literatur-Hörspiele Große Geschichten in ARD Sounds, das ist der neue Name der vormaligen ARD Audiothek.

Zwischen Archiv und Erzählung: Dana von Suffrins Hörspiele

Du hast sechs Hörspiele für unseren Curator’s Space ausgewählt. Vier davon stammen von der Münchner Autorin Dana von Suffrin. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?

Mit minimaler, wahrscheinlich sogar moralisch vertretbarer Geschichtsklitterung könnte ich behaupten: Der Beginn dieser wunderbaren Zusammenarbeit war die Monacensia. Weniger Klitter-, Glitter- und Glamourfaktor: Ich habe Danas Debütroman «Otto» gelesen, war hin und weg von ihrer Art zu erzählen, ihren Ideen, ihrem Humor, der sich – für alle, die ihre Bücher und Hörspiele oder sie selbst kennen, kein Spoiler! – durch ihr Werk zieht. Und auch vom Stoff, also von der Geschichte der Ausnahmepersönlichkeit Otto und der Beziehung seiner Töchter zu ihm.

Wie kommt da die Monacensia ins Spiel?

Weil ich beim Lesen die Tonspur quasi schon mitgehört habe, bin ich zur Buchpremiere von «Otto» in die Monacensia gekommen, um Dana live zu erleben. Und obwohl ich den Roman wahnsinnig gut fand, war es in Danas Fall nicht dieses eine Buch, das ich unbedingt als Hörspiel realisieren wollte, sondern diese eine Autorin, von der ich dachte, dass sie unbedingt ein Hörspiel machen sollte.

Wenn ich mich richtig erinnere, bin ich kurz nach der Präsentation mit zwei Optionen an sie herangetreten: etwas ganz Neues mit mir zu entwickeln – also ein Originalhörspiel – oder eine Adaption von «Otto». Dana hat sich für die Adaption entschieden, weil sie auch überzeugt davon war, dass «Otto» gut als Hörspiel funktionieren würde. Und weil sie, glaube ich, damals schon gemerkt hat, dass ich auch an einer längeren Zusammenarbeit interessiert bin und das Originalhörspiel dann der logische zweite Schritt wäre. Was es dann auch war.

Dana von Suffrin schreibt inzwischen eigens für die Redaktion Hörspiel und Story Podcast. Wie läuft dieser Prozess ab? Entwickelt ihr die Themen gemeinsam, oder bringt sie eigene Stoffe ein?

Bisher hat Dana immer eigene Stoffe mitgebracht, und zwar historische. Sie ist eine Person, die auf Podien, Partys und in Interviews unglaublich schlagfertig kluge, witzige, teilweise auch provokante Dinge raushaut. Zudem vergräbt sie sich als promovierte Historikerin gerne tagelang tief in Archiven, führt Recherche-Gespräche und Interviews. Und stößt dann zum Beispiel auf die Konitzer Mordaffäre: Im Jahr 1900 führte ein bis heute unaufgeklärter Mord an einem 18-jährigen Schüler zu einer Ritualmordlegende und sogar zu Pogromen.

Von diesem Ereignis handelt Dana von Suffrins erstes Hörspiel «Blut».

Ja, und Dana trägt auch dazu bei, dass ungehörte, zum Teil mutwillig vergessene Menschen durch ein künstlerisches Werk eine Stimme bekommen und zumindest heute gehört und (wieder-)entdeckt werden. Wenn man zum Beispiel die Geschichte von Philipp Auerbach hört, kann man sich nur wundern, dass er im bayerischen Geschichtsunterricht kaum auftaucht. Wobei: Wer sich Deutschlands Nachkriegsgeschichte genauer anschaut, wundert sich nicht …

Drei Personen stehen vor blauem Hintergrund und sprechen in Mikrofone: BR-Hörspiel "Nie wieder gut" mit Steven Scharf, Vincent Sauer und Judith Toth.
Hörspielaufnahmen für «Nie wieder gut»: Steven Scharf (Dr. Kaminiecki), Vincent Sauer (Bote) und Judith Tooth (Frau Ertl) © Jakob Roth

In Dana von Suffrins Hörspielen «Blut», «Unter uns» und «Nie wieder gut» geht es um Antisemitismus – insbesondere in «Blut» und «Unter uns» auch um antisemitische Anschläge und Gewalt, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Welche Bedeutung hat es für euch, solche Themen im Hörspielprogramm zu behandeln?

Als Hörspielschaffende und Gestaltende haben wir die Möglichkeit, mit unseren Produktionen anspruchsvoll zu unterhalten, aber auch, auf künstlerische Weise gesellschaftspolitische Entwicklungen zu reflektieren. Die Stücke von Dana beruhen auf historischen Ereignissen, sind aber leider auch hochaktuell. Besonders augenfällig ist das bei «Nie wieder gut». Der Holocaust-Überlebende Philipp Auerbach war von 1946 bis 1951 Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte in Bayern. Berufen von der amerikanischen Besatzungsmacht und kein bisschen geschätzt von den Deutschen, wurde er 1951 Opfer eine Kampagne, angeführt vom damaligen CSU-Justizminister Josef Müller: Ihm wurde Betrug und Veruntreuung vorgeworfen. Er wurde angeklagt, zu zweieinhalb Jahren Gefängnisstrafe verurteilt und nahm sich 1952 das Leben.

Dana zeigt in ihrem Hörspiel plastisch und eindrücklich auf, dass es die berühmte «Stunde Null» nie gegeben hat, sondern dass der NS-Geist in der jungen Bundesrepublik noch sehr lebendig war bzw. weitergelebt hat. Und das nicht nur bei einzelnen NS-Politikern und Beamten, mit denen die Ämter wieder besetzt wurden. In «Nie wieder gut» erzählen unterschiedliche Stimmen, die teils von heute aus auf dieses vermeintlich abgeschlossene Kapitel schauen, unter anderem in Szenen, die in der Nachkriegszeit im Landesentschädigungsamt spielen.

Viele Deutsche – und im Hörspiel explizit Münchner*innen – waren aufgeklärt über das, was vorgefallen war und wovon sie vermeintlich nichts mitbekommen hatten. Dennoch haben sie nicht etwa Verantwortung übernommen, Mitgefühl gezeigt und sich um sogenannte Wiedergutmachung bemüht. Ganz im Gegenteil: Sie haben denjenigen, die jahrelang gelitten hatten, im Grunde genommen vorgeworfen, dass sie den Holocaust überlebt hatten und nun angeblich Privilegien für sich beanspruchten.

Um konkret auf die Bedeutung solcher Hörspiele zurückzukommen: So lange es Antisemitismus gibt, so lange ist es legitim und sogar notwendig, sich (auch) künstlerisch mit ihm auseinanderzusetzen. Ich denke, diese Notwendigkeit verspürt Dana als Autorin und Mensch – bzw. bekommt diese auch sehr deutlich zu spüren.

Wenn Satire ins Heute spricht: Richard Oehmann und «Der jüdische Gerichtsvollzieher»

Zwei Frauen mit Manuskripten in der Hand, aus denen sie vorlesen: Georgia Stahl und Christine Prayon, BR-Hörspiel "Jüdischer Gerichtsvollzieher"
Hörspielaufnahmen für «Der jüdische Gerichtsvollzieher»: Georgia Stahl und Christine Payon © Stefanie Ramb

Richard Oehmann hat für euch die Satire «Der jüdische Gerichtsvollzieher» von Siegfried Lichtenstaedter adaptiert – der Originaltext stammt aus dem Jahr 1926. Wie kam es zu dieser besonderen Produktion?

Siegfried Lichtenstaedter wurde von Götz Aly (wieder-)entdeckt: Der Historiker und Journalist brachte 2019 unter dem Titel «Prophet der Vernichtung» eine Sammlung von Lichtenstaedters Texten heraus. Ich hatte über das Buch gelesen und es mir besorgt, weil mich die Person Lichtenstaedter fasziniert hat: ein jüdischer Orientalist, der Jura studiert hat, als Oberregierungsrat in der bayerischen Finanzverwaltung tätig war und sozusagen prophetische Fähigkeiten hatte. Er hat einige Entwicklungen mit erschreckender Klarheit vorausgesehen. Diese hat er in seinen Texten analysiert, teils auch parodiert. Trotz all dem Wissen und der Voraussicht ist er in Deutschland geblieben. 1942 wurde er aus München nach Theresienstadt deportiert und ermordet.

Und dann bist du mit dem Stoff auf Richard Oehmann zugegangen?

Tatsächlich ist Richard an mich herangetreten mit dem Vorschlag, ihn als Hörspiel zu adaptieren – und zwar bevor ich mich mit der Textsammlung beschäftigt habe. Der Text und Richards Umsetzungsideen haben mich sofort überzeugt. Das ist ein ganz besonderer Prosatext, in dem Lichtenstaedter das Schicksal der Jüdinnen und Juden reflektiert und analysiert.

Wovon handelt «Der jüdische Gerichtsvollzieher» konkret?

Im fiktiven Großherzogtum Anthropopolitanien wird der Posten des Gerichtsvollziehers neu besetzt: mit einem Juden. Da er der einzige Gerichtsvollzieher im Großherzogtum ist, ist der Posten zu 100 Prozent jüdisch besetzt worden. Das allein ist für die völkische Presse schon ein Beleg für eine «jüdische Weltverschwörung». Es ist dem Gerichtsvollzieher nicht möglich, einem anthropolitanischen Sportverein beizutreten, da alle diese Vereine den Sport nur im arisch-anthropolitanischen Sinne pflegen wollen. Der Gerichtsvollzieher hält sich an dieses Verbot, und genau das wirft ihm der anthropolitanische Justizminister im Hörspiel dann auch vor: «Sie verkehren ja nur in einem engen Kreis von Religionsgenossen. Sie verstehen schon, dass ich diese engherzige konfessionelle Gesinnung nicht nur in der Qualifikationsliste, sondern darüber hinaus auch übel vermerken muss.»

Was seine Arbeitsmoral betrifft, werfen ihm die Schuldner vor, dass er so unbarmherzig vollstreckt wie kein Gerichtsvollzieher zuvor. Die Gläubiger wiederum werfen ihm vor, dass er zu milde ist und dadurch zu viele Außenstände verloren gehen.

Ein Dilemma also, das sich in dieser zugespitzten Form erst mal absurd anhört. Es ist aber keineswegs fiktiv und auch kein Phänomen, das sich auf die Zeit beschränken lässt, in der die Satire erschienen ist. Knapp hundert Jahre später, 2020, schreibt die jüdische Rabbinerin und Autorin Delphine Horvilleur in ihrem Essay «Überlegungen zur Frage des Antisemitismus» sinngemäß: Egal, was die Juden und Jüdinnen sagen oder eben nicht, was sie tun oder nicht, der Antisemitismus wird immer seinen Weg finden, sich von dem einen oder dem anderen Diskurs zu nähern. Der Antisemitismus ist in der Lage, Juden und Jüdinnen einer Sache ebenso zu beschuldigen wie ihres genauen Gegenteils. Im Lauf der Geschichte wurden Juden und Jüdinnen immer beschuldigt, zu reich zu sein oder auch zu arm; das System zu befürworten oder Parasiten des Systems zu sein; zu bolschewistisch zu sein oder zu kapitalistisch. Und sie werden auch heute auf eine interessante Weise als Minderheit wahrgenommen, aber auch als dominant.

Das Hörspiel «Der jüdische Gerichtsvollzieher» ist also kein Schenkelklopfer, sondern eine feinsinnige, weitsichtige, witzige und bittere Analyse.

Kommt das Satirische also etwas weniger zum Vorschein?

Doch, Richard setzt in seiner Inszenierung auch stark auf Pointen. Dafür hat er zusätzliche Szenen geschrieben: zum Beispiel eine klassische Schafkopfrunde im Wirtshaus, bei der die komödiantische Virtuosität einzelner Schauspieler*innen und die Komposition von Maria Hafner mit behaglicher Stubenmusik noch eins draufsetzt.

Erinnern im Klang: Michaela Meliáns «Föhrenwald»

Das Hörspiel «Föhrenwald» von der Künstlerin Michaela Melián entstand bereits 2005. Es bewegt sich an der Grenze zwischen Hörspiel und Klanginstallation. Was zeichnet dieses Werk für dich besonders aus?

Michaela Melián hat mit diesem Hörspiel ein einzigartiges künstlerisches Porträt des Lagers «Föhrenwald» geschaffen. In der NS-Zeit war es eine Mustersiedlung für Beschäftigte der nahen Rüstungsbetriebe, also Angehörige des Reicharbeitsdienstes und Zwangsarbeitende, und nach Kriegsende ein DP-Lager, ein Auffanglager für Holocaust-Überlebende. Melián hat zwei Jahre lang Zeitzeug*innen aus allen Epochen des Lagers recherchiert, mit ihnen gesprochen und die Erlebnisse von Schauspieler*innen sprechen lassen.

Michaela Melián und der Musiker und Komponist Carl Oesterhelt arbeiten in diesem Stück musikalisch mit Fragmenten, mit dem Rauschen und Kratzen von Schellackplatten mit Aufnahmen von Kompositionen von Bach, Beethoven, Schubert, Mendelssohn-Bartholdy und Donizetti. Wort und Musik formen einen speziellen Erinnerungsraum und stellen gleichzeitig einen Lauf der Geschichte dar, der Einzelschicksale in den Hintergrund treten lässt.

«Föhrenwald» wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden 2006.

Ja, und dieses Hörspiel hat zwanzig Jahre nach seinem Entstehen nichts an Relevanz und künstlerischer Virtuosität eingebüßt. Es ist ein – gänzlich undidaktisches – Lehrstück zum 20. Jahrhundert und darüber hinaus.

Damit schließt sich übrigens der Kreis zum ersten hier erwähnten Stück: «Otto» von Dana Suffrin ist vordergründig das Porträt eines liebevollen Patriarchen. In seiner Biografie aber scheint, mit Danas eigenen Worten,

das gesamte schlimm-schöne 20. Jahrhundert auf.

Eine Frau im Grünen, lächelt in die Kamera: Katha Huber
Katja Huber. © privat.

Katja Huber Schriftstellerin, verfasst Romane, Erzählungen und Hörfunktexte und ist Redakteurin und Hörspieldramaturgin beim Bayerischen Rundfunk. Sie wurde u.a. mit dem Bayerischen Staatsförderpreises für Literatur sowie dem Ernst-Hoferichter-Preis 2024 ausgezeichnet.
Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und gehört zu den Gründungsmitgliedern von Meet your neighbours, einer Gruppe Münchner Kulturschaffender, die Veranstaltungen mit geflüchteten Künstler*innen organisierte.

Weiterhören heißt weiterdenken

Die Hörspiele von Dana von Suffrin, Richard Oehmann und Michaela Melián sind Produktionen des Bayerischen Rundfunks. Sie zeigen, wie unterschiedlich sich Geschichte im Hörspiel erzählen lässt: als Recherche, als Satire, als Klangraum und entlang biografischer Brüche. Diese Arbeiten machen hörbar, was in Archiven verborgen liegt. Und sie eröffnen neue Perspektiven auf jüdisches Leben, Erinnerung und Antisemitismus.

Sie verlangen kein abschließendes Urteil, sondern Aufmerksamkeit – und lassen Raum für das, was beim Hören erst entsteht.

Mehr zur Ausstellung «Literatur & Haltung. Rachel Salamanders Archiv» findet ihr in unserem Dossier.

*Dieser Beitrag entsteht im Rahmen des Erschließungs- und Vermittlungsprojekts «Archiv Salamander», das umfassend von der Alfred Landecker Foundation gefördert wird.

  1. Dana von Suffrin: «Nie wieder gut. Oder darf jetzt wirklich ein Jude der König von Bayern sein?», Komposition: Enik, Regie: Christiane Huber, BR 2025.
     
    Dana von Suffrin: «Unter uns» – Deutsch-jüdische Nachkriegsgeschichte und Clubleben, R: Christiane Huber, BR 2024.
     
    Dana von Suffrin: «Blut» – Antisemitische Ausschreitungen nach Mord, K: Cornelius Borgolte, R: Christiane Huber, Pauline Seiberlich, BR 2022, Dauer: 49 Min.

    Dana von Suffrin: «Otto» – Liebevolles Portrait eines Tyrannen, K: Pollyester, R: Stefanie Ramb, BR 2021.

    Richard Oehmann: «Der jüdische Gerichtsvollzieher» – Nach einer Antisemitismus-Satire von 1926, Originaltext: Siegfried Lichtenstaedter, K: Maria Hafner, R: Richard Oehmann, BR 2020.

    Michaela Melián: «Föhrenwald», K: Michaela Melián/Carl Oesterhelt, R: Michaela Meliàn, BR/kunstraum muenchen 2005. ↩︎

Zitierempfehlung:
Rebecca Faber, «Was bleibt, was spricht: Jüdisches Leben in München im BR-Hörspiel», in: MON Mag – Das Online-Magazin der Monacensia, 27.05.2026, https://mon-mag.de/br-hoerspiele-juedisches-leben/, ISSN 2944-3776.

Autor*innen-Info

Profilbild Rebecca Faber

Rebecca Faber

Dr. phil. Rebecca Faber ist Autorin, Literaturwissenschaftlerin und Kuratorin. Seit 2022 kuratiert sie das Literaturprogramm der Monacensia, seit 2009 ist sie in der freien Literaturszene Münchens aktiv: zum Beispiel als Organisatorin des Texttreffens, Kuratorin der Lesereihe LIX und Vorstandsmitglied des Vereins Unabhängige Lesereihen e.V.

Beitrag teilen

Facebook
WhatsApp
X
Pinterest
LinkedIn
Reddit
Email
Print
Facebook

Empfohlene Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Weitere Beiträge

Newsletter

Mit unserem monatlichen Newsletter seid ihr stets über die aktuellen Veranstaltungen, Themen und Artikel aus dem MON_Mag der Monacensia auf dem Laufenden.

Wir freuen uns auf euch!



Anmelden