Tilly Wedekind – Eine kurze Biografie

Frau Anfang des 19. Jahrhunderts mit hochgebundenen Haaren, einem schwarzen Schmuckband um den Hals blickt lasziv in die Kamera

Tilly Wedekind war Schauspielerin, Partnerin von Frank Wedekind und eine prägende Figur der Münchner Theaterwelt. Anatol Regnier erzählt von einem Leben zwischen Bühne, Ehe, psychischen Krisen und künstlerischer Arbeit – von Graz über Berlin bis München. Entstanden ist das Porträt einer Frau, die oft im Schatten berühmter Männer stand und doch ihre eigene Geschichte hinterlassen hat.

Dieser Beitrag erscheint im MON-Mag-Dossier «Thomas Mann und das literarische München» und ist der Auftakt von Anatol Regniers dreiteiliger Reihe über die Frauen im Leben von Frank Wedekind.

Tilly Wedekind: Von Graz auf die Bühne zu Frank Wedekind

Mathilde Newes, die spätere Tilly Wedekind, wurde am 11. April 1886 als mittleres von sieben Kindern eines Weinhändlers in Graz geboren. Ihr Großvater, der Zahn- und Wundarzt Adolf Engländer, hatte sich als Jude taufen lassen; trotzdem geriet Tilly als sogenannte 25-Prozentige kurzzeitig ins Visier der Nazis. Die Geschäfte des Vaters gingen schlecht, die Mutter war schwermütig. Tillys Schwester Paula nahm sich 1907 das Leben, die Mutter beging 1915 Selbstmord. Das Auf und Ab der Gefühle begleitete Tilly ihr ganzes Leben.

Tilly galt als Schönheit. Was sie zum Theater trieb, ist nicht bekannt. Mit fünfzehn Jahren sprach sie am Grazer Stadttheater vor, im Jahr darauf wurde sie engagiert, spielte viele Rollen, war überanstrengt und übermüdet, hatte aber viele Verehrer, bekam Blumen und Kränze und genoss es. Später sagte sie: «So schön war’s nie wieder.»

In ihren Direktor Otto Purschian war sie ein wenig verliebt und bedauerte heimlich, dass sich nichts weiter entwickelte. Purschian wurde Intendant in Köln, nahm Tilly mit und starb wenig später unter ungeklärten Umständen, für Tilly ein Schock. Ihre nächste Station war Wien, auch dort war sie erfolgreich. Die Grazer Zeitung schrieb:

Unsere Landsmännin Tilly Newes ist auf dem besten Weg, ein erklärter Liebling des Wiener Stadttheaterpublikums zu werden.

Historisches Foto: Frau in Kleid mit Hochsteckfrisur im Profil blickt in Kamera: Tilly Wedekind.
Tilly Wedekind, um 1903. © Monacensia, Signatur: FW F VI 2

Im Mai 1905 lernte sie in Wien Frank Wedekind kennen.

Anlass war eine von Karl Kraus arrangierte halb-öffentliche Aufführung von Wedekinds in Deutschland verbotenem Drama «Die Büchse der Pandora». Man hatte Tilly eine kleine Rolle zugedacht. Als man aber keine geeignete Lulu fand, übertrug man ihr die Aufgabe, jene Frau zu verkörpern, die Männer anzieht und ins Verderben stürzt und am Schluss von Jack the Ripper ermordet wird – in diesem Fall gespielt von Frank Wedekind. Vor dem Auftritt bemerkte sie seine Nervosität und gab ihm einen Kuss. Dann betraten sie gemeinsam die Bühne. Wedekind dankte mit einem Brief, dabei hätte es bleiben können. Aber Tilly drang darauf, ihm nach Berlin zu folgen. Die Initiative ging von ihr aus.

In Berlin knüpfte ich zu Frank eine Beziehung, oder er zu mir, kurz: es war halt da wie etwas Selbstverständliches. Heute fühle ich mich zu gleichaltrigen, eher jüngeren Menschen hingezogen, damals war mir der 22 Jahre ältere Mann interessant. Frank war Preuße (Hannoveraner), geistig überlegen, diszipliniert, mir alles ganz neue Dinge. Ich musste mich zusammennehmen. Es begann ein neues Leben.1

Es war von Anfang an nicht einfach. Wedekind verlangte Respekt, aber war sich seiner selbst nicht sicher, vor allem, was Liebe und Sexualität betraf. Die unglückliche Ehe der eigenen Eltern – der ältere, verbitterte Vater, die lebenslustige, starke Mutter – waren ihm warnende Beispiele. Tilly war selbst unsicher, schwankte zwischen Bewunderung und Furcht. Im Februar 1906 kam es in seinem Zimmer zu einem Streit. Wedekind fühlte sich ungenügend gewürdigt, riss Fotos von ihr von der Wand, eine regelrechte Prügelei erfolgte, beide waren betrunken. Tilly, im Nachthemd, lief die Treppe hinunter, überquerte den Schiffbauerdamm und sprang in die eiskalte Spree. Ein Schiffer zog sie heraus, außer einer kleinen Wunde am Arm war ihr nichts passiert. Was jetzt? Ein schockierter Wedekind fragte die alternde Diva Adele Sandrock um Rat. Die sagte: «Wenn es die Donau oder die Isar gewesen wäre – aber die Spree? Du musst sie heiraten.»

Tilly erinnert sich später:

Er kam zu mir zurück, setzte sich an mein Bett und fragte, ob ich ihn, nach allem was vorgefallen war, noch heiraten wolle. Ich drückte seine Hand, die Tränen rollten über meine Wangen, teils aus Freude, teils aus Schwäche, und ich hauchte ‹Ja!› So waren wir also verlobt.2

Die kurze Zeit bis wir heirateten, war wie ein Traum und es schien mir damals, als ob ich Frank wirklich liebte. Vielleicht hätte es eine wirkliche Liebe werden können, wenn er es richtig verstanden hätte. Aber einerseits vergötterte er mich, andererseits schüchterte er mich ein. Ich war so jung und unfertig, wie Wachs in seinen Händen. Statt Vertrauen und Gemeinsamkeit kam immer mehr einseitiger Respekt. Es war fast, als ob er fürchtete, sich jemanden zu nah kommen zu lassen. Und dabei hungerte er schließlich nach Liebe.3

Eine Frau mit Hochsteckfrisur gießt einem ihr zugewandten Mann Kaffee in die Tasse ein, beschriftet: Wedekind und Frau am Hochzeitstag, München.
Tilly Wedekind mit Frank Wedekind am Hochzeitstag in München. © Monacensia, Signatur: FW F 19

Das Paar heiratete am 1. Mai 1906. «Ich schreite lässig zum Traualtar, alles ist Essig, was göttlich war», notierte Wedekind in seinen Kalender.4 Er fühlte sich geheiratet. Aber Tilly spielte fortan nur noch in seinen Stücken. Im Dezember 1906 wurde die Tochter Anna Pamela geboren. 1909 zog die Familie nach München. Im August 1911 kam in der Wohnung Prinzregentenstraße 50 die Tochter Fanny Kadidja zur Welt.

Eine Ehe zwischen Theater und Eifersucht

Frank und Tilly spielten Theater, in München, Wien, Zürich, Berlin, Nürnberg, Frankfurt, Budapest und wohin man sie sonst engagierte, ein professionelles Bühnenpaar, das erste seiner Art in Deutschland. Der geniale Bühnen-Dilettant und Skandal-Autor Wedekind war die Zugnummer, Tilly das schmückende Beiwerk. Aber sie arbeiteten Hand in Hand – Tilly legt Wert auf diese Feststellung, auch wenn sie als Berufsschauspielerin oft zurücktreten musste und in der Presse nicht immer gut wegkam.

Historisches Foto: Mann und Frau mit Regenschirm in der Hand blicken teils in die Kamera und gehen eine Straße entlang: Tilly und Frank Wedekind.
Tilly Wedekind mit Frank Wedekind auf dem Weg zur Probe, Sanden, Berlin Südende. © Monacensia, Signatur: FW F VII-9.

Privat war es schwierig. Wedekind wachte eifersüchtig über Tilly, im ständigen Verdacht, sie könnte an jüngeren Männern Gefallen finden. Sie gab ihm keinen Anlass, setzte sich enge Grenzen, aber wusste, dass Wedekind das richtige Gespür hatte:

Wenn mir ein Schauspieler angenehm und sympathisch war, wurden die Szenen leicht intensiver, als sie sonst auf der Bühne zu sein pflegen. Und ich fühlte, was ich seit meinem 16. Lebensjahr wusste: Dass ich die Männer sehr leicht anziehen konnte. Wohl verstanden: dies alles nur im Sinne des Stückes, vor versammeltem Publikum (was übrigens den Reiz der Sache ausmachte). Hinter den Kulissen sprach ich mit niemandem ein überflüssiges Wort.5

Zum Eklat kam es im Juni 1914 bei der Feier zu Wedekinds 50. Geburtstag im Hotel Bayerischer Hof in München. An der Festtafel saß auch der acht Jahre jüngere Albert Steinrück, Wedekinds Lieblingsschauspieler, der Einzige, wie er sagt, der seine Rollen so spielte, wie er sie gemeint hatte: sachlich. Er wusste aber auch, dass es zwischen Steinrück und Tilly erotisch knisterte. Und als die Kapelle, absichtlich oder zufällig, das Lied vom «Guten König Menelaus» aus Offenbachs Operette «Die schöne Helena» spielte, verließ er mit Tilly den Saal, reiste allein nach Florenz und Paris. Die bisher schwerste Ehekrise war die Folge. Kurz darauf begann der Erste Weltkrieg.

Tilly und Frank Wedekind in Rabbi Esra. © Monacensia, FW F VIII 8.

Die Krise der gemeinsamen Jahre ab 1914

Im Herbst 1914 wurde Wedekind krank. Was er genau hatte, ist bis heute unklar, dreimal wurde er am Bauch operiert. Die Wunde heilte nicht, musste regelmäßig verbunden werden. Tilly pflegte ihn, aber spürte: Er hielt ihre Hilfe für Mitleid. Die Stimmung wurde immer düsterer. Als Wedekind im Herbst 1917 ohne sie zur Uraufführung seines Dramas «Schloss Wetterstein» nach Zürich fuhr und die ihr zugedachte Rolle einer anderen Schauspielerin gab, sah Tilly das Ende gekommen: «Er oder ich», sagte sie, «für beide ist kein Platz.» Sie mietete ein Zimmer im Hotel Deutscher Kaiser am Münchner Hauptbahnhof, trank Gift, schluckte Schlaftabletten – und überlebte wie damals ihren Sprung in die Spree. Wedekind eilte herbei, lief ratlos im Zimmer umher. Sie bat ihn, nicht mehr zu kommen, und reichte die Scheidung ein.

Historisches Foto um 1912: Frau in einem Schlafanzug mit Absatzschuhen und Zigarette: Tilly Wedekind.
Tilly Wedekind als Lulu in Erdgeist, 1912. © Monacensia, FW-F VI 40.

Wedekind war einverstanden, vielleicht sogar erleichtert. Aber Tilly bekam Zweifel. «Lässt man sich scheiden, wenn der halbe Mensch mitgeht?», fragt Dr. Schön in Wedekinds Drama «Erdgeist». Tilly zog die Scheidung zurück und stellte Wedekind erneut vor eine Entscheidung: Wollte er mit ihr weiterleben, musste er gesund werden. Er entschloss sich zu einer vierten Operation und schrieb Tilly ein letztes Gedicht:

Und so reißt des Geschickes Wut
Grausam uns auseinander.
Wenn auch jeder sein Liebstes tut,
Wir ersticken selbander.
Tilly, gib mir noch einen Kuss,
Es kommt ja doch, wie es kommen muss.

Am 26. Februar 1918 begab er sich ins Krankenhaus, am 9. März 1918 trank er einen letzten Schluck Sekt aus Tillys Mund und starb in ihren Armen, dreiundfünfzig Jahre alt. «Bevor ich nicht gesehen habe, wie man ihn begräbt, kann ich seinen Tod nicht fassen», schrieb Bertolt Brecht in den Augsburger Neuesten Nachrichten. Die tumultuösen Umstände bei seiner Beerdigung am Münchner Waldfriedhof sind oft geschildert worden: Unter den Gästen brach Panik aus, Redner stießen einander beiseite, einem wurde der Hut vom Kopf geschlagen, der Dramatiker Heinrich Lautensack stürzte sich mit dem Oberkörper ins offene Grab.

Tilly Wedekind nach Frank Wedekinds Tod

«Tilly ging los wie eine Rakete», beschreibt ein Bekannter die zweiunddreißigjährige Witwe Tilly Wedekind.6 Sie hatte viele Liebhaber, spielte wieder klassische Rollen, es regnete Geld, denn die Zensur war gefallen und Wedekind wurde gespielt wie nie zuvor. Aber alles war überschattet von ihrer Krankheit: manisch-depressive Verstimmung, bipolare Störung. Wedekind hatte dafür wenig Verständnis gehabt, jetzt war es schlimmer denn je. Während ihre Tochter Pamela ein unkonventionelles Dreigespann mit Erika und Klaus Mann zelebrierte und ihre Tochter Kadidja eigene Wege ging, kämpfte Tilly mit ihren Gefühlsschwankungen. «Der Mensch muss mit sich zufrieden sein», schrieb sie ihrer Schwester. «Das habe ich bis heute nicht gelernt, vielleicht lerne ich es nie.»7

1929 zog sie von München nach Berlin und traf dort 1930 die eigentliche Liebe ihres Lebens: den Dichter Gottfried Benn. Der hatte neben Tilly eine zweite Freundin und daneben meist noch weitere Geliebte. 1952 schrieb er in seiner Szenenfolge «Die Stimme hinter dem Vorhang»:

Treue ist ein so ungeheuer innerlicher Prozess, dass man ihn überhaupt nicht lehren oder verkünden kann. Für die Praxis gilt meine Maxime: gute Regie ist besser als Treue. Den Partner schonen, nichts merken lassen, kein Wirklichkeitsfanatismus an die Stelle!

Seinem Intimus Friedrich Wilhelm Oelze schrieb er im Oktober 1935:

Es ist Blödsinn, dass die Frauen uns alleine haben wollen. Ich habe ganz gegenteilige Erfahrungen gemacht.8

Tilly beschied er:

Um mich steht eine Mauer aus Kühle u. Abgeschiedenheit, über die niemand hinüberkann. Auch lohnt sich das gar nicht, das Hinübergelangen, es ist nichts drin außer einigen Hieroglyphen.9

Tilly versuchte es trotzdem und litt unsäglich. Als Benn sich 1936 eine «kleine Vertraute» heranzog und diese Anfang 1938 auch noch heiratete, brach für sie eine Welt zusammen. Nach ihrem Tod fand man in ihrem Schreibtisch mehr als vierhundert Briefe, die Benn ihr geschrieben hatte. Sie sind in Buchform veröffentlicht.

Gottfried Benns Tochter Nele erinnert sich:

Saß man mit ihm zusammen, fühlte man, dass hier der Felsen war, der einen retten oder tragen konnte. Dass er nachher vielleicht nicht ganz so viel tragen wollte, war eine andere Sache. Er war so charmant, dass ich alle verstehe, die ihn liebten.10

Frau in einem historischen, weißen Kostüm mit drei Bierhumpen in den Händen: Tilly Wedekind.
Tilly Wedekind als Kaethi in Altheidelberg, mit Bierhumpen in der Hand. © Monacensia, Signatur: FW F VI 5.

Bei den Nazis waren Wedekinds Stücke «unerwünscht». Tilly verarmte, ging zurück nach München und 1944 für drei Jahre nach Zürich, zusammen mit ihrer Enkelin Carola, die an einer Essstörung litt und im Sanatorium Bircher-Benner kuriert werden sollte. Nach ihrer Rückkehr lebte sie mit Pamela, deren Ehemann Charles Regnier und drei Enkelkindern in Sankt Heinrich am Starnberger See, später in Ambach, dann wieder in München.

Bei Depressionen lag sie tatenlos im verdunkelten Zimmer, in manischen Phasen ging sie auf den Münchner Fasching, eine nach wie vor schöne und bewunderte Frau. Nach langer Abstinenz hatte sie auch wieder Liebhaber: den fünfzehn Jahre jüngeren Bildhauer Ernst Andreas Rauch, und Daniel, eine Sanatoriumsbekanntschaft, etwa halb so alt wie sie selbst, aber, wie sie sagt: «Ein gelehriger Schüler.» In ihrer Autobiografie «Lulu – die Rolle meines Lebens» schilderte sie ihre Ehe mit Wedekind realistisch, nicht immer zum Wohlgefallen ihrer Töchter.

Im April 1970 sank sie auf dem Rücksitz eines Taxis zusammen, auf dem Weg zu einer Aufführung von Wedekinds «Der Marquis von Keith» in den Münchner Kammerspielen, wo sie zahllose Male mit Wedekind gespielt hatte. Am 20. April 1970 starb sie und wurde mehr als zweiundfünfzig Jahre nach Wedekinds Tod neben ihm auf dem Münchner Waldfriedhof zur Ruhe gelegt.

Tilly Wedekind: Biografie einer Frau der Münchner Moderne

Tilly Wedekinds Leben führt mitten hinein in die Theater- und Kulturszene Münchens vor und nach dem Ersten Weltkrieg. Als Schauspielerin, Ehefrau von Frank Wedekind und spätere Weggefährtin von Gottfried Benn bewegte sie sich im Zentrum jener literarischen und künstlerischen Milieus, die auch das Umfeld von Thomas Mann prägten. Anatol Regniers Porträt zeichnet das Bild einer Frau zwischen Bühne, psychischen Krisen und dem Wunsch nach künstlerischer Eigenständigkeit. Der Beitrag bildet den Auftakt zu seiner dreiteiligen Reihe über Tilly, Pamela und Kadidja Wedekind.

Weiterlesen:

  • Anatol Regnier: Du auf deinem höchsten Dach: Tilly Wedekind und ihre Töchter. Eine Familienbiografie, Albrecht Knaus 2003.
  • Gottfried Benn: Briefe an Tilly Wedekind 1930–1955, Klett-Cotta 1986.

Weiterlesen im MON Mag:

Von Anatol Regnier

Über die Familie Wedekind

  1. Autobiografiefragment (Mon), zitiert nach: Anatol Regnier: Du auf deinem höchsten Dach: Tilly Wedekind und ihre Töchter. Eine Familienbiografie, Albrecht Knaus 2003, S. 53. ↩︎
  2. Tilly Wedekind: Lulu – die Rolle meines Lebens, Scherz Verlag 1969, S. 65 ↩︎
  3. Autobiografiefragment (Mon), zitiert nach: Regnier 2003, S. 58. ↩︎
  4. Anatol Regnier, Frank Wedekind – eine Männertragödie, Albrecht Knaus 2008, S. 254 ↩︎
  5. Autobiografiefragment (Mon), zitiert nach: Regnier 2003, S. 95. ↩︎
  6. Regnier 2003, S. 178. ↩︎
  7. Ebd. S. 174. ↩︎
  8. Gottfried Benn Briefe (I), 1.10.1935, S. 74. ↩︎
  9. Ders., Briefe an Tilly Wedekind 1930–1955, Klett-Cotta 1986, S. 6. ↩︎
  10. Zitiert nach Walter Lenning, Gottfried Benn in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Rowohlt 1982, S. 74. ↩︎

Zitierempfehlung:
Anatol Regnier: «Tilly Wedkind – Eine kurze Biografie», in: Das Online-Magazin der Monacensia,17.06.2026, https://mon-mag.de/tilly-wedekind-biografie-frank-wedekind, ISSN 2944-3776.

Autor*innen-Info

Profilbild Anatol Regnier

Dies ist ein Gastbeitrag von Anatol Regnier

Anatol Regnier, geboren 1945, begann als klassischer Gitarrist, wurde später Autor. Erschienen von ihm sind u. a. die Titel «Damals in Bolechów – eine jüdische Odyssee», «Du auf deinem höchsten Dach – Tilly Wedekind und ihre Töchte»“, «Frank Wedekind – eine Männertragödie», «Jeder schreibt für sich allein – Schriftsteller im Nationalsozialismus», «Erinnerungen eines Taugenichts». © Mirco Talierco.

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