Neue Comics – Politik mit dem Zeichenstift

zweigeteilte Foto-Collage: links blonde Frau mit Brille, rechts: angeschnittenes Buchcover mit zwei Frauengesichtern, eine davon mit schwarzen, die andere mit roten Haaren. Beschriftet: Jutta Pilgram, Glaub mir - ein Comic.

Wie erzählen Comics von politischen Konflikten und persönlichen Erfahrungen? Michael Schleicher stellt Graphic Novels von Ulli Lust, Lisa Frühbeis und Jonas Seufert, Marjane Satrapi sowie Jutta Pilgram vor. Er untersucht, wie Text und Zeichnung zusammenwirken. Dabei zeigt er, welchen ganz neuen Blick politische Comics auf gesellschaftliche Wirklichkeit eröffnen.

Passend zum Artikel: «Glaub mir» – die erste Pop-up-Ausstellung der Monacensia
Die Ausstellung zeigt Originalseiten, Skizzen und Entwürfe aus Jutta Pilgrams gleichnamiger Graphic Novel. Vom 15. Oktober 2026 bis 31. Januar 2027 auf der Galerie im Forum Atelier der Monacensia. Eintritt frei.

Warum Comics politisch sind

Comics sind politisch. Sie können aufklären, informieren, verführen. Comics verhandeln Gesellschaftsrelevantes. Sie spielen eine wichtige Rolle in der Erinnerungskultur und zählen zu den Darstellungsformen des Journalismus. Comics sind obendrein absolut preiswürdig. Inzwischen auch in Deutschland.

Ulli Lust: «Die Frau als Mensch» stellt unser Bild der Steinzeit infrage

Comic-cover von Ulli Lust "Die Frau als Mensch. Schamaninnen" - Mammut auf blau-grauem Grund, davor eine rote Frauenfigur.
Comic-Cover: «Die Frau als Mensch. Schamaninnen» von Ulli Lust, nominiert für den Österreichischen Buchpreis 2026. © Reprodukt

So wurde im Juni 2025 erstmals ein Comic mit dem Deutschen Sachbuchpreis ausgezeichnet. Die österreichische Künstlerin Ulli Lust erhielt die mit 25.000 Euro dotierte Ehrung für «Die Frau als Mensch» (Reprodukt Verlag). Genauer: Für den ersten Band «Am Anfang der Geschichte» (2025); Teil zwei heißt «Schamaninnen» und ist 2026 erschienen. Der Titel wurde soeben für den Österreichischen Buchpreis 2026 nominiert.

In der Begründung der siebenköpfigen Jury heißt es unter anderem:

In ihrem so kenntnisreichen wie fantasievollen Sachbuch zu den Anfängen der Menschheit zwischen Evolution und Kultur zeigt Ulli Lust, dass die Rolle von Frauen in der Menschheitsgeschichte weitgehend unsichtbar blieb.

Der über die Jahrhunderte dominierende Blick auf den Menschen als Mann sei jedoch «grundlegend revisionsbedürftig». Lusts Buch überzeugte die Jurorinnen und Juroren aufgrund seines

originellen Ineinandergreifens von wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Archäologie, Anthropologie und Kunstgeschichte, immer wieder inspiriert von Alltagserfahrungen. Mit diesem vielschichtigen Zugang vermag Ulli Lust festgefahrene Vorstellungen aufzubrechen. Das gilt auch für das Genre des Sachbuchs, das durch die virtuose Verbindung von Bild und Wort auf das Schönste erweitert wird.

Tatsächlich kann Mann einfach nicht genug bekommen. Wer sich mit der Steinzeit beschäftigt, wird vor allem Männern begegnen. Ob bei der Jagd oder bei der Entdeckung des Feuers, ob beim Kampf mit Tieren oder dem Ausmalen von Höhlen: Mann kann’s. Von wegen!

Heute sind wir einen starken männlichen Selbstdarstellungstrieb gewöhnt und nehmen an, dass es immer so gewesen sein muss. Aber in Bildmotiven der Eiszeit spielen Männer rund 20.000 Jahre lang eine eher marginale Rolle.

Ulli Lust
Comic-Cover: Auf grauem Grund Höle mit Mann und Frau, einer hält Kerzenlicht, anderer hat ein Kind auf dem Rücken geschnallt, wollen in eine Höhle, beschriftet: Ulli Lust, Die Frau als Mensch. Am Anfang der Geschichte.
Comic-Cover: Ulli Lust, Die Frau als Mensch. Am Anfang der Geschichte. © Reprodukt

Nicht zuletzt, um diesem Missverhältnis zu begegnen, hat die Wiener Künstlerin «Die Frau als Mensch» vorgelegt. Das zweibändige Werk ist ein hinreißend detaillierter, liebevoll gezeichneter Sach-Comic über

  • den Anbeginn der Menschheit,
  • die Anfänge der Kunst und
  • die Bedeutung des Mitgefühls für unser Überleben.
Frau mit dunklen Haaren und schwarzen Hut auf einer Straße, trägt Brille und dunkle Kleidung: Ulli Lust, Comiczeichnerin.
Ulli Lust © C. B. Dietl

Obendrein basiert die Erzählung auf einer enormen Recherche; der umfangreiche Anhang mit Quellenverzeichnis am Ende der beiden Bücher belegt die Arbeit.

Jahrelang hat sich Lust, die längst zu den wichtigsten deutschsprachigen Comiczeichnerinnen gehört, durch die Forschungsliteratur zur Vor- und Frühgeschichte geackert und die Orte der Steinzeit-Historie bereist. Das Ergebnis ist lehrreich, unterhaltsam und lesenswert. Die Erkenntnis der Künstlerin lautet:

Die Steinzeit taugt nicht als Beispiel für die mancherorts immer noch zitierte natürliche männliche Überlegenheit, der sich die schwachen Frauen gerne unterwarfen, weil sie sonst verhungert wären.

Lisa Frühbeis und Jonas Seufert: «Schattenleben» über Menschen ohne Papiere

Comic-Cover in blaugrün, mit Schattenmenschen und vier gelben Menschenfiguren, eine davon hält ein Baby, beschriftet mit Schattenleben. Menschen ohne Papiere erzählen von Jonas Seufert und Lisa Frühbeis
«Schattenleben», Jonas Seufert und Lisa Frühbeis. © Reprodukt

Intensiv recherchiert haben auch die Comiczeichnerin Lisa Frühbeis und der Journalist Jonas Seufert für «Schattenleben» (Reprodukt, 2026). Die beiden haben Menschen ohne Papiere ins Zentrum ihrer Graphic Novel gestellt. Kennengelernt haben sich Frühbeis, die 1987 in München geboren wurde, und der freie Reporter aus Würzburg, Jahrgang 1989, bei einem Workshop in Berlin. Das war 2019, und es ging um die Frage, inwieweit der Comic auch eine journalistische Darstellungsform sein kann. Damals sei die Idee entstanden, die Geschichten von Menschen, die illegal – also ohne Papiere – in Deutschland leben, mit den Mitteln des Comics zu dokumentieren. Die beiden begründen ihren Ansatz so:

Denn das Medium kann etwas Besonderes: anonymisieren, ohne die Erzählenden gesichtslos zu machen.

Die Verbindung von Zeichnung und Text in einer sequenziellen Bildfolge ermögliche es,

konkrete Geschichten zu erzählen und gleichzeitig diejenigen, die sie erlebt haben, durch zeichnerische Abstraktion zu schützen.

Über Beratungsstellen und Initiativen hat das Duo vier Menschen gefunden, die bereit waren, ihre Flucht- und Lebensgeschichten zu teilen:

  • Die Transfrau Brienne aus Thailand kam als Zwangsprostituierte nach Deutschland.
  • Dâu hat auf ihrer Irrfahrt durch Europa Ausbeutung in der vietnamesischen Community erlebt, aber auch Solidarität.
  • Charlotte aus Kamerun hätte ihr Kind beinahe auf einer Mainzer Straße geboren, weil sie sich nicht zum Arzt wagte.
  • Nasir aus Somalia kämpft nach 25 Jahren in Deutschland noch immer um Papiere, obwohl er die Pfalz längst sein Zuhause nennt.

Das Buch vereint diese vier voneinander unabhängigen Ich-Erzählungen und unterstreicht für die Gegenwart, was Erich Maria Remarque (1898–1970) in seinem Roman «Die Nacht von Lissabon» (1962) für das Jahr 1942 notierte:

Der Mensch war um diese Zeit nichts mehr; ein gültiger Paß alles.

Frauen-Porträt, kurze dunkle Haare mit dunkler Brille, schwarzem Jacket und gelben Pullover blickt lächelnd in die Kamera: Lisa Frühbeis.
Lisa Frühbeis © Helle Tage Fotografie

Lisa Frühbeis porträtiert zu Beginn jeder Geschichte den jeweiligen Menschen: Sie blicken somit den Leser*innen direkt in die Augen, bevor sie berichten. Die Künstlerin zeichnet mit feinem Strich und koloriert – wie auch in früheren Arbeiten – mit viel Bedacht. Allzu brutale Erlebnisse zeigt sie nur indirekt.

Über mehrere Jahre haben sich die Zeichnerin und der Journalist immer wieder mit Brienne, Dâu, Charlotte und Nasir unterhalten. Der Schutz ihrer Quellen sei für sie «essenziell» gewesen.

Wir haben alle Namen geändert und die Personen verfremdet gezeichnet – mit Ausnahme von Nasir, der uns um möglichst akkurate Abbildung bat. Alle gezeichneten Orte sind real oder bilden die größtmögliche Annäherung ab. Wo es ging, haben wir die Aussagen nach journalistischen Standards auf Plausibilität und Richtigkeit geprüft.

Öffentlich zugängliche Quellen haben Frühbeis und Seufert im Anhang ihres Buches ebenso dokumentiert wie Kontakte zu Hilfsangeboten. Auch hierin zeigt sich ihr gesellschaftspolitisches Engagement. Außerdem berichten sie, wie ihre Protagonist*innen heute leben (Stand: Juni 2026).

Bei ihrer Arbeit haben Lisa Frühbeis und Jonas Seufert zudem die eigene Rolle reflektiert – nicht zuletzt, weil ihre Lebensrealität eine ganz andere sei.

Wir hören zu, wägen ab, gewichten, finden Bilder.

Das sei eine Stärke des Comics, dass er den «harten Boden der Realität verlassen kann, um Wirklichkeit zu erzählen». Das Duo macht deutlich, wo in seinen Augen die Grenzen des Comic-Journalismus liegen.

Die Geschichten der vier sind subjektiv, es ist ihr Blick auf die Welt. Es gibt Lücken, manches ist nicht für die Öffentlichkeit bestimmt oder auch nach vielen Jahren noch nicht erzählbar. Vieles ist so individuell, dass es sich nicht überprüfen lässt. Wir glauben: Die Geschichten sind wahrhaftig im besten Sinn.

Marjane Satrapi: «Persepolis» erzählt von Kindheit und Revolution

rotes comic-Cover mit schematischer Frau in schwarz-weiß, beschriftet Persepolis von Marjane Satrapi
Cover von: Persepolis von Marjane Satrapi © Edition Moderne

Subjektiv, aber wahrhaftig. Das trifft erst recht auf «Persepolis» zu, dem Referenzwerk von Marjane Satrapi, das 2013 im Zürcher Verlag Edition Moderne erstmals auf Deutsch erschienen ist. Die iranisch-französische Comiczeichnerin und Filmemacherin ist am 4. Juni 2026 im Alter von nur 56 Jahren gestorben. Ihr Einfluss auf den europäischen Comic und auf die Akzeptanz des Mediums als Kunstform kann kaum überschätzt werden. Viele Menschen außerhalb der Szene haben mit und durch «Persepolis» erstmals erkannt, dass Comics Literatur sein können. Nach Verlagsangaben ist Satrapis Buch mit mehr als einer Million verkaufter Exemplare zu einem der erfolgreichsten Werke des Genres weltweit avanciert.

Darüber hinaus hat sich die Künstlerin stets als politischer Mensch begriffen. So stellte sie etwa im Jahr 2023 als Herausgeberin für den Rowohlt-Verlag die Anthologie «Frau, Leben, Freiheit» zusammen: Comics, Texte und Illustrationen erzählen vom iranischen Aufstand 2022, ausgelöst von Jina Mahsa Aminis Ermordung durch die Schergen des Regimes in Teheran.

Dort, in der Hauptstadt Irans, wurde Marjane Satrapi 1969 in eine Mittelstandsfamilie geboren. Im Jahr 1984 schickten die Eltern ihre Tochter auf eine französische Schule in Wien – weg von den Auswirkungen der Islamischen Revolution und weg vom Ersten Golfkrieg. Davon und von vielem mehr erzählt Satrapi in ihrem Comic. In der Familiengeschichte spiegelt sich permanent die Geschichte ihres Heimatlandes. Als dort 1979 die Iranische Revolution unter Ayatollah Chomeini den Schah vom Thron fegte, war Marjane zehn Jahre alt. Gegen die neuen Machthaber rebellierte das Kind mit den Mitteln eines Teenagers, also mit Musik und Klamotten. Konkret: in Turnschuhen von Nike und Songs von Kim Wilde auf Kassette.

«Als ich in Frankreich ankam, fielen mir sofort die Vorurteile meiner Heimat gegenüber auf», erklärte Satrapi bei Erscheinen ihres Buchs, das im Jahr 2000 in ihrer Wahlheimat publiziert wurde.

Eines Tages hatte ich dann das Bedürfnis, die letzten 20 Jahre festzuhalten, die Iran so gänzlich umgekrempelt haben.

schwarz-weiß-Fotografie: Frau mit dunklen, brustlangen Haaren im 3/4 Profil, blickt in die Kamera: Marjane Satrapi.
Marjane Satrapi © Edition Moderne

Marjane Satrapi zeichnete ihre Kindheit in einem auf den ersten Blick naiv anmutenden Schwarz-Weiß-Stil. Schnörkellos, flächig, unaufgeregt. Ein prägnanter Strich, an dem etwa Jutta Pilgram ihre eigene Kunst geschult hat. Nicht zufällig zählt die Münchnerin Satrapi zu ihren Vorbildern.

Jutta Pilgram: «Glaub mir» über Freundschaft und religiöse Enge

Comic-Seite mit Frauenköpfen in schwarz-weiß und drei Sprechblasen: Auszug aus «Glaub mir» von Jutta Pilgram
Auszug aus dem Comic «Glaub mir» von Jutta Pilgram, © Jaja Verlag

Jutta Pilgram hat im April 2026 «Glaub mir» im Jaja Verlag veröffentlicht. Ein bemerkenswertes Debüt. Nicht nur, weil es ihre erste Graphic Novel ist, sondern auch, weil die 1960 in Trier geborene Comiczeichnerin von zwei Weltreligionen erzählt: dem Christentum und dem Islam. Sie macht das auf eine spannende und charmante Art – und arbeitet dennoch die Konflikte heraus.

Die Geschichte von «Glaub mir» beginnt in Ägypten, wo Regina urlaubt und zufällig ihre Jugendfreundin Malika trifft. Nach zehn Jahren Funkstille erinnern die Frauen sich zurück an jenen Sommer 1992, als die Muslima mit ihrer Familie in die Nachbarschaft von Reginas Elternhaus gezogen ist. Das ist streng katholisch – für Reginas Mutter und Vater lauert der Teufel in jedem Spiegel, in den frau zu lange blickt. Dennoch werden Regina und Malika Freundinnen.

Mehr noch: Es findet sich eine Clique zusammen, in der die jeweiligen Unterschiede im Glauben neugierig thematisiert und lässig überwunden werden. Die Jugendlichen erfinden gar eine «Geheimreligion», die das Schönste aus beiden Welten miteinander verknüpft.

Auszug aus dem Comic «Glaub mir» von Jutta Pilgram, horizontal in drei Ebenen gelgliedert, Frauenfiguren und Sprechblasen
Auszug aus dem Comic «Glaub mir» von Jutta Pilgram, erschienen im Jaja Verlag.

Pilgram arbeitete viele Jahre als Journalistin, etwa als Redakteurin der Süddeutschen Zeitung. Das Recherche-Handwerk beherrscht sie aus dem Effeff. Zwar sind Regina, Malika und all die anderen Figuren ihres Buches fiktiv. Doch ist bei der Lektüre zu spüren, wie gewissenhaft die Künstlerin Fakten zusammengetragen hat:

Das macht mir Spaß. Doch wie schon als Journalistin neige ich auch als Comiczeichnerin dazu, endlos zu recherchieren.

Ihre Leser*innen profitieren davon, denn natürlich weiß Pilgram, wie sie ihr Material dramaturgisch sinnvoll gewichtet und aufschreibt. So erzählt «Glaub mir» nicht nur, was Religionen aus- und starkmacht, sondern beleuchtet, wie menschenfeindlich religiöse Enge ist.

Comics klären auf. Comics informieren und verhandeln gesellschaftsrelevante Themen. Ja, Comics sind politisch.

Comics und Graphic Novels in der Monacensia-Bibliothek

Wer nach Comics und Graphic Novels mit München-Bezug sucht, wird in der Monacensia-Bibliothek fündig. Der Sammlungsbereich «Comics und ‹Erzählende Bilder›» umfasst Comics, Mangas, Karikaturen, Cartoons, Illustrationen und Bilderbücher. Dazu gehören auch Werke von Zeichner*innen aus München sowie Publikationen, die in der Stadt entstanden sind oder von ihr erzählen. Mehr über den Sammlungsbereich Comics erfahren

Ausstellung und Artist Talk zu «Glaub mir»

zweigeteilte Foto-Collage: links blonde Frau mit Brille, rechts: angeschnittenes Buchcover mit zwei Frauengesichtern, eine davon mit schwarzen, die andere mit roten Haaren. Beschriftet: Jutta Pilgram, Glaub mir - ein Comic.
Jutta Pilgram, ohne Copyrigh und Cover vom Comic «Glaub mir» © Jaja Verlag

Erste Pop-up-Ausstellung der Monacensia

«Glaub mir» zeigt Originalseiten, Skizzen und Entwürfe aus Jutta Pilgrams gleichnamiger Graphic Novel. Kuration: Michael Schleicher.

15. Oktober 2026 bis 31. Januar 2027
Galerie im Forum Atelier der Monacensia
Eintritt frei | nicht barrierefrei

Artist Talk mit Jutta Pilgram

Jutta Pilgram spricht mit Michael Schleicher über «Glaub mir» und die Entstehung der Graphic Novel.

19. Januar 2027, 19 Uhr
Monacensia im Hildebrandhaus
Eintritt frei

Weitere Veranstaltungen der Monacensia in 2026


Zitierempfehlung:
Michael Schleicher: «Neue Comics – Politik mit dem Zeichenstift», in: MON Mag – Das Online-Magazin der Monacensia im Hildebrandhaus, 16.9.2026, URL: https://mon-mag.de/politische-comics-graphic-novels/, ISSN 2944-3776.

Autor*innen-Info

Profilbild Michael Schleicher

Dies ist ein Gastbeitrag von Michael Schleicher

Michael Schleicher ist Autor, Kritiker und Redakteur. Von 2008 bis 2026 war er Feuilletonchef des «Münchner Merkur». Davor arbeitete er als Redenschreiber und Pressereferent von Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern sowie ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden. In den Jahren 1999 und 2000 gehörte er zum Leitungsteam des Comicfests München. Nach dem Grundstudium der Dramaturgie an der Bayerischen Theaterakademie wurde Schleicher an der Deutschen Journalistenschule München (DJS) zum Redakteur ausgebildet. An der DJS lehrt er seit 2010 Kulturjournalismus. Zuletzt erschienen seine Bücher «München. Lesen und lesen lassen» sowie «Boxing Cuba». © Cordula Treml

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