Dossiers der Monacensia

Digitale Vertiefungen zu Ausstellungen und Themen

Die Monacensia im Hildebrandhaus ist Literaturarchiv, Bibliothek, Museum und Künstler*innen-Villa zugleich. In unseren Dossiers wächst all das digital weiter: Essays und Interviews, Filme und Fotografien, Briefe und Manuskripte finden zu einem Thema zusammen – dauerhaft zugänglich.

So entstehen kuratierte Wissensräume, in denen Sammlung, Ausstellung und Forschung zusammenfinden – und die mit jedem Beitrag weiterwachsen.

Ausstellungsdossiers

Ausstellungsdossiers verlängern eine Ausstellung ins Digitale. Sie gehören zur Ausstellung und bleiben, wenn die Vitrinen längst wieder leer sind.

Blick in die Ausstellung «Maria Theresia 23. Biografie einer Münchner Villa» mit einer Besucherin in Rückenansicht.

Maria Theresia 23. Biografie einer Münchner Villa

Von der Künstlervilla der Prinzregentenzeit über NS-Zeit und Nachkriegszeit bis zur heutigen Monacensia – die Villa an der Maria-Theresia-Straße 23 erzählt mehr als ein Jahrhundert Münchner Geschichte.

Rachel Salamander vor Bücherregalen in der Literaturhandlung in München. Visual für Literatur & Haltung. Rachel Salamanders Archiv. © Kerstin Schuhbaum

Literatur & Haltung. Rachel Salamanders Archiv

Rachel Salamanders Literaturhandlung war ab den 1980er-Jahren der erste Ort im deutschsprachigen Raum für Literatur zum Judentum. Erstmals öffentlich zugängliche Dokumente, Fotografien und Stimmen aus ihrem Archiv erzählen, was dort gelesen, gehört und diskutiert wurde.

Blick in die Ausstellung «Literarisches München zur Zeit von Thomas Mann» der Monacensia im Hildebrandhaus.

Thomas Mann und das literarische München

Aus der früheren Dauerausstellung ist eine eigenständige digitale Ausstellung geworden. Sie folgt Thomas Mann und seinen Zeitgenoss*innen von der Schwabinger Boheme über die NS-Zeit bis ins Exil – und bis in die Gegenwart, in der neue Beiträge ihre Themen fortschreiben.

Themendossiers

Themendossiers entstehen unabhängig von Ausstellungen – aus Forschung, Kooperationen und unseren Beständen.

Titelbild für das Monacensia-Dossier «Schejres Haplejte»: Plakat „Helft shraybn di geshikhte fun letstn khurbn“ („Helft mit, die Geschickte der jüngsten Zerstörung zu schreiben“), Pinkas Schwarz, München 1947.

Schejres Haplejte

Jüdische Überlebende – die «Schejres Haplejte» – begannen nach 1945 wieder auf Jiddisch zu schreiben. Das Dossier macht diese frühe Nachkriegsliteratur mit Audios, jiddischen Originaltexten und deutschen Übersetzungen zugänglich. Gedichte, Essays und Erzählungen berichten von der Shoah, vom Weiterleben und vom Wiederaufbau jüdischer Kultur.

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