Tarbut-Kulturkongress auf Schloss Elmau: Forum jüdischer Debatten

Robert Schindel, Ruth Klüger, Rachel Salamander, Eva Menasse, Maxim Biller, Tarbut 2012

Der Tarbut-Kulturkongress fand zwischen 2001 und 2018 auf Schloss Elmau statt. Er versammelte jüdische Intellektuelle unterschiedlicher religiöser und politischer Prägung zu innerjüdischen Debatten mit internationaler Perspektive. Rachel Salamander und Michael Brenner schufen damit einen geschützten Raum für Selbstverständigung – und Widerspruch. Brenner beschreibt Entstehung, Konflikte und Ende dieses Forums und ordnet es kulturhistorisch ein.

Dieser Text ist Teil unseres Dossiers zur Ausstellung «Literatur & Haltung. Rachel Salamanders Archiv»,* die ab 20. Mai 2026 in der Monacensia zu sehen ist.

Warum Tarbut-Kulturkongresse? Ein Raum für innerjüdische Debatten im 21. Jahrhundert

Die zehn Tarbut-Kulturkongresse, die zwischen 2001 und 2018 auf Schloss Elmau stattfanden, sind das vielleicht bestbehütete Geheimnis des deutsch-jüdischen Kulturlebens im 21. Jahrhundert. Viel war nach der Wiedervereinigung und der jüdischen Zuwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion von der Renaissance jüdischer Kultur in Deutschland die Rede. Zwischen Buxtehude und Kaufbeuren fanden jüdische Kulturtage, Klezmer-Festivals und Israelwochen statt. Nur eines fehlte: das jüdische Publikum.

Auch die Lesungen, Vorträge und Konferenzen der Literaturhandlung und des Lehrstuhls für Jüdische Geschichte und Kultur an der Universität München zogen mehrheitlich nichtjüdische Interessierte an. Selbst in den Veranstaltungen der Kulturzentren der jüdischen Gemeinden in Deutschland bleiben Juden und Jüdinnen zumeist in der Minderheit.

Angesichts der kleinen jüdischen Gemeinschaft kann dies nicht weiter verwundern. Und es ist durchaus positiv, dass in einem Land, das noch wenige Jahrzehnte vorher jedes jüdische Leben vergessen machen wollte, ein solch großes Interesse an jüdischer Kultur besteht. Doch erschien es Rachel Salamander und mir wichtig, ein zusätzliches Angebot einzurichten, das so noch nicht existierte: ein intellektuelles Forum für den innerjüdischen Austausch, einen, um mit Virginia Woolf zu sprechen:

room of one’s own.

Drei Männer stehen zusammen im Gespräch: Daniel Cohn-Bendit im Gespräch mit Zentralratspräsident Dieter Graumann und Roman Rosenstein (Zürich) bei Tarbut 2013
Daniel Cohn-Bendit im Gespräch mit Zentralratspräsident Dieter Graumann und Roman Rosenstein (Zürich) bei Tarbut 2013. © privat

Schloss Elmau: Ort jüdischer Geschichte und Begegnung

Wir suchten nach einem besonderen Ort, der zum Nachdenken und Diskutieren anregt – möglichst abseits von der Öffentlichkeit. Dass wir dafür Schloss Elmau bekommen würden, ist vor allem Rachel Salamander und Stephan Sattler zu verdanken, die mit dem Hausherrn Dietmar Müller-Elmau familiär wie auch freundschaftlich verbunden sind.

Auch ich hatte bereits enge Kontakte zu diesem Ort: Kurz nach meiner Ankunft in München 1997 schlug mir Dietmar Müller-Elmau vor, eine an der Münchner Universität entstandene Veranstaltungsreihe zum Thema «100 Jahre Zionismus – 50 Jahre Staat Israel» parallel auf Schloss Elmau zu organisieren. Seitdem hatte ich dort einige weitere Tagungen organisiert.

Der Ort schien uns ideal: abgelegen, inmitten einer wunderschönen Alpenkulisse, bekannt als ein Refugium für Musik und Kultur – und in einer Phase des Übergangs. Neu bespielt von Dietmar Müller-Elmau, suchte dieser auch nach neuen Wegen in die Zukunft und nach kulturellem Austausch jenseits der beschrittenen Wege. Es war noch nicht das Hideaway, noch nicht das internationale Spa-Retreat und noch nicht der Ort zweier G7-Gipfel. Es gab nur das ursprüngliche Gebäude, das auch im Inneren noch den etwas esoterischen Geist des Erbauers Johannes Müller atmete, in dem lange Tafeln im Speisesaal verteilt waren und in dem man Junge und Alte in langen weißen Gewändern die Elmauer Quadrille tanzen sah.

Dietmar Müller-Elmau wollte frische Luft in die etwas angestaubten Räume bringen – und was konnte mehr dazu beitragen, als 300 jüdische Menschen hier diskutieren, essen und spazieren gehen zu lassen! Wenngleich auch dies nicht das erste Mal an diesem Ort vorkam. Unmittelbar nach dem Krieg hatten die Amerikaner auf Schloss Elmau ein Sanatorium für jüdische Holocaust-Überlebende eingerichtet, die sich hier von den Qualen der Naziverfolgung erholen sollten. Unter ihnen war Rachels Mutter. So war es also auch eine Rückkehr an einen historisch aufgeladenen Ort, an den im Übrigen bereits vor 1933 zahlreiche jüdische Gäste gepilgert waren.

Der Ort für unseren Kulturkongress stand also fest. Doch wer sollte diesen organisieren? Die Mitarbeitenden meines Lehrstuhls konnte ich dafür nicht einbinden, und Rachels Buchladen war ein kleiner bescheidener Betrieb. So mussten wir es eben selbst nebenbei machen. Wie genau wir das zehn Mal «so nebenbei» gemacht haben, weiß ich nicht mehr. Wir mussten das Programm erarbeiten, die Referenten und Referentinnen einladen, auf die oftmals sehr speziellen Bedürfnisse von Literaten und Literatinnen, Künstlern und Künstlerinnen, Rabbinern sowie Politikern eingehen, Flyer drucken und unter die Leute bringen, und dann aus dem Ansturm von Interessierten die etwa 300 Glücklichen aussuchen, die dabei sein durften.

Die undankbarste Aufgabe war es, denjenigen, für die kein Platz mehr war, abzusagen. Dabei hat Rachel alle Hebel in Bewegung gesetzt, um möglichst alle dabei zu haben, vor allem die Jungen. Kinder, Jugendliche und Studierende sollten kommen – für ein Kinderprogramm wie auch für die Unterhaltung der Jugend war gesorgt. Die Teilnahmegebühren blieben dank der Subventionen von privaten Stiftungen sowie jüdischer Gemeindeverbände in Deutschland und der Schweiz erschwinglich: Vom Oberrabbiner bis zur Studentin, von der Zentralratspräsidentin bis zum Arbeitslosen waren alle dabei.

Man musste sich, manchmal auch mit Unbekannten, ein Doppel- oder Dreibettzimmer teilen. Nur die Referenten und Referentinnen hatten Anspruch auf Einzelzimmer. Und wenn die Betten nicht reichten, mieteten wir manchmal in einem Bauernhof nebenan und im Hotel im nächsten Tal weitere Zimmer. Für ein paar Tage wurde Schloss Elmau alle eineinhalb Jahre zur Jugendherberge. Oder, um den hebräischen Ausdruck für jüdische Jugendlager zu entlehnen: zu einem Machane für Erwachsene. So bezeichnete es der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland Paul Spiegel einmal.

Michael Brenner und Rachel Salamander auf dem Podium. Tarbut 2008.
Michael Brenner und Rachel Salamander auf dem Podium. Tarbut 2008. © privat.

Konzept und Anspruch der Tarbut-Kulturkongresse

Es fehlte noch der Name. Inspiriert wurden wir von der in England geborenen Idee der Limmud-Tagungen, auf denen die britischen Juden und Jüdinnen um die Weihnachtszeit zusammenkommen, um in Workshops einen breiten Reigen von Themen mit jüdischer Relevanz zu besprechen. Während diese meist von freiwillig Tätigen in einem Studentenwohnheim mit begrenztem Charme angeboten wurde, kam bei uns so gut wie alles, was Rang und Namen in der jüdischen Gemeinschaft hatte, in einer Tagungsstätte ganz besonderen Charakters zusammen.

Auch das Format unterschied sich, da wir statt kleiner Workshops Wert auf Podiumsdiskussionen legten, bei denen alle Teilnehmenden im Saal sein konnten. Daneben gab es stets parallele «Lernzeiten» in kleineren Arbeitsgruppen. Erst viele Jahre später sollten auch in Deutschland Limmud-Seminare stattfinden. Limmud, das heißt Lernen, und Lerntage waren unsere Zusammenkünfte auch – vor allem waren sie aber kulturelle Happenings. Was lag also näher, als den Namen Tarbut zu wählen – das hebräische Wort für Kultur!

Der erste Tarbut-Kongress 2001: Religion, Politik und jüdische Identität

Das erste Mal luden wir im Dezember 2001 zu Tarbut ein, dem «1. Jüdischen Kulturkongress im deutschen Sprachbereich». Das Grußwort sprach der damalige Zentralratspräsident Paul Spiegel. Den Eröffnungsvortrag hielt Salomon Korn, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main. Von Anfang an dabei waren die Schweizer jüdischen Gemeinden, zumeist vertreten durch ihre Verbandsvorsitzenden, und die österreichischen Juden mit ihrem Gitarre spielenden Oberrabbiner Paul Eisenberg.

aufgeschlagener Programm-Flyer vom Tarbut-Kulturkongress 2001 auf Schloss Elmau
Programm-Flyer zum Tarbut-Kulturkongress 2001 auf Schloss Elmau. © privat

Nach dem Frühaufsteher-Programm um 7 Uhr, der Meditation «Chai Chi» für Erwachsene und dem Challa-Backen für Kinder begannen wir mit dem noch immer heiklen Thema:

  • «‹Spaltet die Religion die Juden?› Wie viele Gesichter verträgt die jüdische Religion?»

Die zweite Gesprächsrunde lautete:

  • «Haben/Brauchen unsere Gemeinden eine APO?»

Dann ging es um das heiße Eisen:

  • «‹Die Juden und das Geld›: Zwangsarbeit im NS-Deutschland, Finanzplatz Schweiz, Österreichische Politik»

Es gab Lernzeiten mit Namen wie:

  • «Gemischte Gefühle – interkonfessionelle Ehen?»
  • «Haben jüdische Jugendliche und Studenten eine Zukunft in Deutschland?»
  • «Wie verändert die russisch-jüdische Immigration unser Leben?»

Dazu kamen Workshops wie:

  • «Religiöse Texte für säkulare Juden»
  • «Every Jewish thing you ever wanted to know»

Ilja Richter gab Georg Kreisler zum Besten, und der Filmregisseur Dani Levy diskutierte mit Micha Brumlik über seinen Film «Meschugge».

Zu den festen Bestandteilen gehörte damals bereits ein englischsprachiges Podium, das beim ersten Zusammentreffen die Zukunft des europäischen Judentums zum Thema hatte. Dabei saßen sich der britische Historiker Bernard Wasserstein, der den demographischen Untergang des europäischen Judentums prophezeite und die französische Intellektuelle Diana Pinto, die von der blühenden Zukunft europäischer Juden sprach, gegenüber. Mit ihnen diskutierten der schwedische Journalist Göran Rosenberg, der ungarische Soziologe Andras Kovacs, der ZEIT-Herausgeber Josef Joffe und der Direktor des Simon-Dubnow-Instituts Dan Diner.

Oberrabiner Paul Chaim Eisenberg sitzt auf Hocker und spielt Guitarre vor Publikum in einer Bar mit Piano. Tarbut 2012.
Der Wiener Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg, Tarbut 2012. © privat.

Literatur, Israel und Europa: Die Debatten der folgenden Jahre

Beim zweiten Tarbut-Kongress im Mai 2003 ging es um jüdische Literatur – hier konnte man Marcel Reich-Ranicki und Hilde Domin, Barbara Honigmann und Doron Rabinovici, Ruth Klüger und Robert Schindel, Maxim Biller und Henryk Broder vortragen, diskutieren und streiten hören.

Vom Freitagabend bis Samstagnachmittag verwandelte sich der große Saal von Schloss Elmau in eine Synagoge. Es gab ein paar wenige orthodoxe Juden, für die die Gebete tägliche oder wöchentliche Routine waren. Doch die meisten waren säkular durch und durch. Sie kamen zum Gottesdienst, weil er in dieser Umgebung und in dieser Gemeinschaft ein einzigartiges Erlebnis war. Hilde Domin bemerkte gerührt, dass sie das erste Mal seit ihrer Kindheit – die immerhin schon über acht Jahrzehnte zurücklag – wieder an einem jüdischen Gebet teilnahm. Nur Marcel Reich-Ranicki erinnerte die ausschließlich jüdische Atmosphäre irgendwann an eine dunkle Vergangenheit. Er rief, sich des offensichtlichen Gegensatzes des Ortes wohl bewusst und ein ironisches Lächeln nicht verbergend, laut aus:

Das ist ja hier wie im Warschauer Ghetto!

Dann ging er mit seiner Frau Tosia zur nächsten Diskussionsveranstaltung und mischte diese kräftig auf.

Ein Mann mit Brille, im Anzug und erhobenen Hände stehend: Marcel Reich-Ranicki auf dem Tarbut-Kulturkongress 2003.
Marcel Reich-Ranicki, Tarbut-Kulturkongress 2003. © privat

Der vierte Kongress im Juni 2007 brachte etwas Besonderes: Wir waren die ersten Gäste nach dem Großbrand knapp zwei Jahre zuvor und nutzten im neu aufgebauten Schloss Elmau die Tatsache, dass in der noch gänzlich unbenutzten Küche koscher gekocht werden konnte (sonst ging es in der Regel vegetarisch zu, auf Wunsch wurde stets koscheres Essen geliefert). Das Thema lautete dazu passend «Rückkehr der Religion – auch bei uns?» An einem Tisch saßen orthodoxe und liberale Rabbiner wie auch Vertreter eines dezidiert säkularen Judentums. Wohl in keiner jüdischen Gemeinde konnte derart kontrovers über religiöse und politische Fragen diskutiert werden wie hier im Angesicht der Alpspitze.

Die Themen der weiteren Tarbut-Konferenzen konzentrierten sich auf jüdisches Leben in Europa, Amerika und Israel, auf «Juden auf Wanderschaft» oder gar auf «Die Welt von heute – gut für Juden, schlecht für Juden?». Alle Zentralratsvorsitzenden von Paul Spiegel über Charlotte Knobloch und Dieter Graumann bis Josef Schuster waren da, zahlreiche amtierende und ehemalige israelische Botschafter, junge aus der ehemaligen Sowjetunion stammende Schriftsteller und Schriftstellerinnen sowie etablierte Stimmen von Ralph Giordano bis Lord George Weidenfeld. Oft ging es kontrovers zu zwischen

  • Susan Neiman und Michael Wolffsohn,
  • Natan Sznaider und Leon de Winter,
  • Maxim Biller und Howard Jacobson,
  • Eva Menasse und Henryk Broder.

Zum ersten Mal in der Öffentlichkeit diskutierten hier die miteinander verschwägerten Israelis Menachem Ben-Sasson, späterer Präsident der Hebräischen Universität, und Avraham Burg, vormals israelischer Parlamentspräsident. Der rumänisch-amerikanische Schriftsteller Norman Manea war ebenso dabei wie der israelische Philosoph Avishai Margalit, aus Budapest kam György Dalos, aus London Howard Jacobson, und aus Paris Peter Stephan Jungk.

Das Besondere waren aber nicht die großen Namen auf der Bühne, sondern das ausschließlich jüdische Publikum, das die seltene Gelegenheit nutzte, einmal unter sich zu diskutieren. In Zürich wurde regelmäßig ein ganzer Bus gechartert, aus Wien und Berlin, aus Freiburg und Hamburg strömten jüdische Studierende in die Alpen.

Frau in pinker Jacke mit Mikrophon in der Hand vor sitzendem Publikum: Rachel Salamander bei Tarbut 2018 auf Schloss Elmau
Rachel Salamander bei Tarbut 2018. © privat

Tarbut 2018: Bilanz eines außergewöhnlichen Forums

Im Mai 2018 tagte der zehnte und letzte Tarbut-Kongress unter dem Stichwort: «10 Mal Tarbut: Was war? Was ist geworden?». Dabei waren unter anderem der frühere Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit und der spätere Europaabgeordnete Sergey Lagodinski, der ehemalige israelische Außenminister Shlomo Ben-Ami und der ehemalige Botschafter Shimon Stein, ebenso wie Fania Oz-Salzberger aus Israel und Susannah Heschel aus den USA.

Es war auch ein Realitätscheck. Die einstige optimistische Aufbruchsstimmung war einem skeptischen Grundgefühl gewichen. Und die ideologischen sowie politischen Grabenkämpfe machten auch vor der idyllischen Alpenkulisse von Elmau nicht halt. Der Ton wurde ruppiger, die Gräben tiefer. Rachel und ich waren uns einig, zehn Mal reichte – auch wenn es unter den Teilnehmenden immer wieder Appelle zum Weitermachen gab. Diese brachte dann die Corona-Pandemie endgültig zum Verstummen.

Mittlerweile ist eine neue Generation von jüdischen Intellektuellen herangewachsen, die auch ein solches Forum verdienen würden. Wer weiß: Vielleicht versuchen wir’s irgendwann doch noch einmal. Oder jemand anderes greift unsere Idee auf.

Robert Schindel, Ruth Klüger, Rachel Salamander, Eva Menasse, Maxim Biller, Tarbut 2012
Robert Schindel, Ruth Klüger, Rachel Salamander, Eva Menasse, Maxim Biller, Tarbut 2012. © privat
Tarbut-Kulturkongress: Historische Einordnung

Von 2001 bis 2018 veranstalteten Rachel Salamander und Michael Brenner auf Schloss Elmau den Tarbut-Kulturkongress. Das Format schuf einen geschützten Raum für innerjüdische Debatten im deutschsprachigen Raum und reagierte auf die veränderten Bedingungen jüdischen Lebens nach der Wiedervereinigung. Der Beitrag ordnet Entstehung, Verlauf und Ende dieses Forums kulturhistorisch ein.

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Rachel Salamanders Literaturhandlung: Literatur zum Judentum
Ein Blick auf die Geschichte der Münchner Literaturhandlung, die seit den 1980er-Jahren ein Forum für Literatur zum Judentum bot.

Die Rezeption der hebräischen Literatur in Deutschland
Wie wurde und wird hebräische Literatur in Deutschland gelesen, übersetzt und verlegt? Anat Feinberg zeichnet eine wechselvolle Rezeption seit der Weimarer Republik bis jetzt.

Mehr zur Ausstellung «Literatur & Haltung» lest ihr in unserem Dossier «Literatur & Haltung. Rachel Salamanders Archiv».

*Dieser Beitrag entsteht im Rahmen des Erschließungs- und Vermittlungsprojekts «Archiv Salamander», das umfassend von der Alfred Landecker Foundation gefördert wird.

Autor*innen-Info

Profilbild Michael Brenner

Dies ist ein Gastbeitrag von Michael Brenner

Michael Brenner ist Professor für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Direktor des Center for Israel Studies an der American University in Washington, D.C. Er ist Internationaler Präsident des Leo Baeck Instituts für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur sowie gewähltes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. 2020 erhielt er den Baron Award for Scholarly Excellence in Research of the Jewish Experience. 2023 wurde er mit dem Kulturellen Ehrenpreis der Stadt München ausgezeichnet. Zu seinen Buchveröffentlichungen, die in zwölf Sprachen übersetzt wurden, zählen «Der lange Schatten der Revolution. Juden und Antisemiten in Hitlers München»; «Israel. Traum und Wirklichkeit des jüdischen Staates» sowie «Kleine Jüdische Geschichte».Foto © Stephan Rumpf

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