Über 1000 Veranstaltungen, mehr als vier Jahrzehnte: Die Chronik zu «Literatur & Haltung» zeigt, wie Rachel Salamander mit ihrer Literaturhandlung Räume für Literatur zum Judentum und gesellschaftliche Debatten geschaffen hat. Von Lesungen bis zu politischen Gesprächen dokumentiert sie die Vielfalt jüdischer Stimmen – kompakt und erstmals im Überblick.
Veranstaltungen im Überblick
Die Veranstaltungschronik ist Teil der drei begleitenden Booklets zur Ausstellung «Literatur & Haltung. Rachel Salamanders Archiv» in der Monacensia im Hildebrandhaus. Sie versammelt annähernd alle Veranstaltungen, die Rachel Salamander von 1982 bis 2025 kuratiert oder (mit)organisiert hat – kurz und kompakt.
In der Ausstellung vor Ort dokumentiert «Literatur & Haltung – Was war wann?» einerseits die enorme Menge: In manchen Wochen fanden drei oder sogar mehr Veranstaltungen statt. Andererseits wird durch die Zusammenstellung die extreme thematische Bandbreite sichtbar, die Rachel Salamander durch ihre Kuration abbildete: von klassischen literarischen Lesungen bis zu tagesaktuellen politischen Gesprächen. Mal waren es heitere gemeinschaftliche Abende, mal ernste und schmerzhafte Diskussionen.
Es gab stets die Gelegenheit zum Austausch und zur Wissenserweiterung. In der Rückschau wird deutlich, wie wichtig diese diskursiven Räume für die Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart waren – und teilweise bis heute sind.
Zur einfachen Orientierung sind häufig wiederkehrende Orte mit Abkürzungen versehen, die in einer Legende im Booklet und im PDF aufgeschlüsselt werden. Wie auch das Glossar «Was ist was?» und das Personenregister «Wer ist wer?» liegt die Chronik in der Ausstellung als kostenloses Booklet aus.
Weiterführende Inhalte
Vertiefende Beiträge zur Ausstellung finden sich im Dossier «Literatur & Haltung» im MON Mag.
Zur Einstimmung empfiehlt sich zudem das Online-Angebot «Literatur & Haltung digital» der Monacensia (ab 19. Mai).
*Dieser Beitrag entsteht im Rahmen des Erschließungs- und Vermittlungsprojekts «Archiv Salamander», das umfassend von der Alfred Landecker Foundation gefördert wird.



