Autor*innen

Unsere Kolleg*innen aus allen Bereichen der Monacensia schreiben und sprechen über ihre aktuellen Projekte. Sie nehmen euch mit ins Literaturarchiv, Museum, Bibliothek und teilen besondere Erlebnisse aus der Künstler*innen-Villa.

Zudem werden Gastautor*innen mit Artikelserien hier aufgeführt. Die Autor*innen-Seite wächst kontinuierlich.

Autor*innen der Monacensia

Anke Buettner

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Anke Buettner leitet seit 2019 die Monacensia im Hildebrandhaus. Ihr Fokus liegt auf Digitalität und OpenGLAM. Als Kuratorin beschäftigt sie sich intensiv mit der Neudefinition des Literaturmuseums und einer Erinnerungskultur der Vielen. Sie engagiert sich im Kuratorium des Deutschen Literaturfonds, der Stiftungskommission des Archivs der deutschen Frauenbewegung und bei Thomas Mann International. Sie ist Initiatorin des Forschungsprojekts #FemaleHeritage und des Netzwerks FEMale*Society, einer Kooperation von Monacensia und Münchner Kammerspiele. 2023 erhielt sie die Karl-Preusker-Medaille. Foto: © Eva Jünger.

Rebecca Faber

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Dr. phil. Rebecca Faber ist Autorin, Literaturwissenschaftlerin und Kuratorin. Seit 2022 kuratiert sie das Literaturprogramm der Monacensia, seit 2009 ist sie in der freien Literaturszene Münchens aktiv: zum Beispiel als Organisatorin des Texttreffens, Kuratorin der Lesereihe LIX und Vorstandsmitglied des Vereins Unabhängige Lesereihen e.V.

Felicitas Friedrich

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Felicitas Friedrich ist Dramaturgin und arbeitet als Kulturvermittlerin in der Monacensia. Sie studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften in München, sowie Letras Hispanoamericanas in Santiago de Chile. Von 2021 bis 2023 arbeitete sie als Dramaturgieassistentin im künstlerischen Forschungsbereich „Erinnerung als Arbeit an der Gegenwart“ an den Münchner Kammerspielen. Als Kulturvermittlerin in der Monacensia widmet sie sich der Öffnung von Gedächtnisinstitutionen für eine Gesellschaft der Vielen. Vertieft arbeitet sie zu Themen der jüdischen Literaturgeschichte. Foto © Stella Deborah Traub

Lisa-Katharina Förster

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Lisa-Katharina Förster studierte Neuere Deutsche Literatur, Linguistik und Kunstgeschichte an der LMU München. Nach Stationen in der Klassik Stiftung Weimar und am University College Cork (Irland) ist sie seit 2016 in der Monacensia tätig. Sie entwickelte Programmreihen, kuratierte das atelier monaco (2018–2021) und forscht seit 2024 an der LMU zu Berufszugängen und Professionalisierungsstragien angehender Autor*innen in München.

Patrick Geiger

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Dr. Patrick Geiger ist Literaturwissenschaftler und forschte an der LMU zu Autobiographie, Aufmerksamkeit, Subjektphilosophie und Globalisierung. Zuvor arbeitete er im Archiv der KZ-Gedenkstätte Dachau zur Selbstorganisation politisch Verfolgter nach 1945. Derzeit betreut er die archivische und wissenschaftliche Erschließung des „Archiv Salamander“ in der Monacensia.

Tanja Praske

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Dr. Tanja Praske ist Kunsthistorikerin und digitale Kulturvermittlerin. Sie entwickelte digitale Strategien für Kulturhäuser, lehrte Digitale Kunstgeschichte an der LMU München und arbeitete bei der Bayerischen Schlösserverwaltung mit dem Schwerpunkt Kultur-Apps. Seit 2019 verantwortet sie die digitale Vermittlung der Monacensia, für die sie seit Oktober 2023 als Kuratorin Digitale Kultur tätig ist.

Thomas Schütte

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Thomas Schütte ist seit 2021 Leiter des Literaturarchivs der Monacensia. Der Historiker und Archivar beschäftigt sich vor allem mit Themen der Gedächtnis- und Überlieferungsbildung, der Erhaltung digitalen Kulturguts, der Stärkung der Kooperation mit GLAM-Institutionen und der Zugänglichkeit von Wissen und Archivbeständen nach dem Prinzip des Open Knowledge. Foto: © Eva Jünger.

Sylvia Schütz

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Sylvia Schütz ist Literaturwissenschaftlerin und arbeitet seit 2001 in der Monacensia im Hildebandhaus. Zu ihren Schwerpunkten zählt die Kulturvermittlung, seit 2019 die Kuratierung und Konzeption von Ausstellungen, zuletzt „Erika Mann. Kabarettistin – Kriegsreporterin – Politische Rednerin“ (2019), „Pop Punk Politik. Die 1980er Jahre in München (2021), „Frei leben! Die Frauen der Boheme. 1890-1920“ (2022), „Maria Theresia 23. Biografie einer Villa“ (2024) und „Literatur & Haltung. Rachel Salamanders Archiv“ (2026). © Eva Jünger.

Monacensia

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Hier veröffentlicht die Redaktion der Monacensia Beiträge zu den MON_Mag Kategorien.

Gastautor*innen

Michael Brenner

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Michael Brenner ist Professor für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Direktor des Center for Israel Studies an der American University in Washington, D.C. Er ist Internationaler Präsident des Leo Baeck Instituts für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur sowie gewähltes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. 2020 erhielt er den Baron Award for Scholarly Excellence in Research of the Jewish Experience. 2023 wurde er mit dem Kulturellen Ehrenpreis der Stadt München ausgezeichnet. Zu seinen Buchveröffentlichungen, die in zwölf Sprachen übersetzt wurden, zählen «Der lange Schatten der Revolution. Juden und Antisemiten in Hitlers München»; «Israel. Traum und Wirklichkeit des jüdischen Staates» sowie «Kleine Jüdische Geschichte». Foto © Stephan Rumpf

Alice Cadeddu

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Die Autorin Alice Cadeddu, M.A. ist Mitarbeiterin im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum / Universität Osnabrück. Seit 2016 forscht und publiziert sie zu Leben und Werk des in Osnabrück geborenen Schriftstellers und zur europäischen Kriegsliteratur mit Schwerpunkt Erinnerungskultur. Sie ist Teil des dreiköpfigen Kuratoren-Teams der Sonderausstellung „Weltweit Worldwide Remarque“, die anlässlich des 50. Todestages Remarques am 25. September im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum eröffnet wurde. Derzeit arbeitet sie an einer umfassenden Studie zu Comic- und Graphic Novel-Adaptionen, die auf dem Werk Erich Maria Remarques basieren.

Katrin Diehl

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Dr. Katrin Diehl, geboren in Mannheim, studierte zunächst an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, bevor sie an die Deutsche Journalistenschule in München wechselte. Seitdem arbeitet sie als freie Journalistin sowie Autorin und ist Mitglied des NMT*. Foto: © Frank Zuber

Felicitas Ehrhardt

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Felicitas Ehrhardt ist Kulturwissenschaftlerin und arbeitet als Kuratorin in Florenz. Nach ihrem Studium der Kulturwissenschaften und Ästhetischen Praxis an der Universität Hildesheim war sie ab 2005 am Deutschen Institut in Florenz für die Kulturarbeit zuständig. Nebenher entwickelte sie freiberuflich Marketingkonzepte für Schlossmuseen in Deutschland und der Schweiz.

Als Direktionsassistentin machte sie ab 2010 in der Galerie Henze & Ketterer & Triebold in Basel/Riehen erste Erfahrungen mit dem Kunstmarkt. In dieser Zeit nahm sie auch ihre Promotion zu Adolf von Hildebrand und seinem Künstlerhaus San Francesco di Paola in Florenz auf, die von 2012 bis 2016 mit einem Stipendium der Ernst von Siemens Kunststiftung München am Kunsthistorischen Institut in Florenz, Max-Planck-Institut gefördert wurde und 2018 bei Schnell & Steiner erschien.

Seit 2016 arbeitet Felicitas Ehrhardt bei Frascione Gallery als Kuratorin und Direktorin. Foto © Luca Berti

Oliver Fischer

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Oliver Fischer, geboren 1970, las mit 17 oder 18 Jahren «Tonio Kröger» und kommt seitdem von Thomas Mann nicht los. Seit 2016 ist er Vorsitzender der von ihm gegründeten Thomas Mann-Gesellschaft Hamburg. Außerdem ist er Vizepräsident der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft. Sein Geld verdient er als freier Journalist, u. a. bei «Geo Epoche». Er ist Autor des Buches «‹Man kann die Liebe nicht stärker erleben› – Thomas Mann und Paul Ehrenberg» (Rowohlt 2024). Foto: Anhalt.de

Sara Gómez

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Sara Gómez, 1982 als Deutsche und Chilenin am Ammersee geboren, arbeitet als freie Autorin und feministische Selbstbehauptungs- und -verteidigungstrainerin in München. 2007 wurde sie Open Mike Finalistin, 2015 gewann sie sowohl den Wartholz-Literatur- als auch -Publikumspreis. 2020 wurde sie mit zwei ihrer Hörspiele für den Bayerischen Kunstförderpreis nominiert. 2023 wurde sie gemeinsam mit Alisha Gamisch und dem kollaborativem Essay „bitter-süß“ zum interdisziplinären Literaturfestival Auftakt nach Köln eingeladen. 2024 erhielt das Arbeitsstipendium des Freistaat Bayern für ihren neu entstehenden Gedichtband «kill your darling». Sie schreibt Prosa, Lyrik, Essays und Hörspiele.

Seit 2021 ist sie Teammitglied bei dem feministischen Autor*innen-Kollektiv wepsert. Ihr Gedichtband „geschlachtete Gletscher“ ist im Winter 2021/22 beim Münchner scaneg Verlag erschienen. © Tim Kuhn.

Lena Gorelik

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1981 in St. Petersburg geboren, kam Lena Gorelik 1992 mit ihrer Familie nach Deutschland. Mit ihrem Debütroman „Meine weißen Nächte“ wurde sie als Entdeckung gefeiert. Sie hat seitdem sieben weitere preisgekrönte Romane, Theaterstücke und zahlreiche Essays veröffentlicht. Im Mai 2021 erschien ihr neuestes Werk „Wer wir sind“. Foto: © Charlotte Troll.

Volha Hapeyeva

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Volha Hapeyeva, geboren in Minsk (Belarus), ist Lyrikerin, Autorin, Übersetzerin und promovierte Linguistin. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Ihre Gedichte wurden in mehr als 15 Sprachen übertragen. Sie ist Autorin von 14 Büchern auf Belarusisch. Auf Deutsch erschienen der Lyrikband „Mutantengarten“ (Edition Thanhäuser, 2020) und der Roman „Camel Travel“ (Droschl Verlag, 2021), der Essay „Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils“ (Verbrecher Verlag, 2022). 2021/2022 ist sie Stipendiatin des PEN-Zentrums Deutschland, 2022 – DAAD Artists-in-Berlin Fellow. Sie wurde 2022 mit dem Wortmeldungen-Literaturpreis ausgezeichnet. Foto: © Nina Tetri

Mirjam Höfner

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Mirjam Höfner, M. A., Historikerin der Frauen- und Geschlechtergeschichte war Mitarbeiterin des AddF bis Jahresende 2022 und ist Doktorandin an der Universität der Bundeswehr München bei Prof. Sylvia Schraut. Ihr Promotionsprojekt ist eine Biografie mit dem Arbeitstitel: „Frauengeschichte machen, liberal. Dr. Dorothee von Velsen (1883–1970)“. Foto: © Sonja Rode

Kerstin Holzer

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Kerstin Holzer, geboren 1967, studierte Politikwissenschaft und lebt in München. Sie arbeitete als Journalistin u. a. für die „Süddeutsche Zeitung“ und war stellvertretende Chefredakteurin von „Madame“. Als Buchautorin verfasste sie die Spiegel-Bestseller „Elisabeth Mann Borgese – ein Lebensporträt“ und gemeinsam mit Léa Linster „Mein Weg zu den Sternen“. Foto: © Markus Teskino

Fabienne Imlinger

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Fabienne Imlinger, geboren 1980 in Salzburg, lebt als freie Autorin und Podcasterin in München. Die Literaturwissenschaftlerin promovierte über „Hermaphroditische Anatomien“ und forschte zuletzt an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit den Schwerpunkten Gender Studies und Postkoloniale Studien. Mit Martina Kübler betreibt sie den Buch-Podcast „Ich lese was, was du auch liest“. Für ihr Romanprojekt „Alles über meine Eltern“ erhielt Fabienne Imlinger das Literaturstipendium der Landeshauptstadt München 2021. Hört ihren Podcast „Ich lese was, was du auch liest“. Foto: © Mara Fischer.

Zuzana Jürgens

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Dr. Zuzana Jürgens ist Geschäftsführerin des Adalbert Stifter Vereins. Sie studierte Bohemistik an der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität in Prag, seit 2001 lebt sie in Deutschland. Sie war Direktorin des Tschechischen Zentrums München (2009–2014) und Düsseldorf (2010-2013) und 2016–2019 Projektleiterin des Europe Direct Informationzentrums München. In den Jahren 2001-2018 lehrte sie tschechische Literatur an der Universität Konstanz, der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Ludwig-Maximilian-Universität München. Sie ist außerdem als Literaturkritikerin, Moderatorin, Übersetzerin und Kulturmanagerin tätig. Foto: © Denisa Alva.

Kristina Kargl

Profilbild Kristina Kargl
Kristina Kargl, Dr. phil., geb. 1954 in München, Studium der Neueren Deutschen Literatur, Mediävistik und der Neueren und Neuesten Geschichte in München. Tätigkeit als freie Literaturwissenschaftlerin und assoziierte Wissenschaftlerin der „Arbeitsstelle für Literatur in Bayern“ der LMU München, Kuratorin, Organisatorin von Kunst- und Literaturreisen. Foto: © Aniela Adams.

Silvia Klein

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Silvia Klein, geboren 1998, studiert Verlagspraxis, lebt zwischen München und Bayreuth und findet die Welt oft ziemlich ungerecht. Darüber schreibt sie, auf Instagram, in Texten, die zum Beispiel im Dishwasher-Magazin veröffentlicht werden, und in ihrem Roman „Nachts sind alle Gedanken grau“. Außerdem ist sie in der Anti-Klassismus-Arbeit aktiv. 

Christine Künzel

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Dr. Christine Künzel ist Privatdozentin und war in den vergangenen Jahren als Vertretungsprofessorin an verschiedenen Universitäten tätig (TU Dortmund, Universität Hamburg, TU Dresden). Sie absolvierte zunächst ein Schauspielstudium in Kiel, studierte dann Germanistik, Amerikanistik und Philosophie in Hamburg und Baltimore, USA. Seit 2006 ist sie Herausgeberin der Werke Gisela Elsners im Berliner Verbrecher Verlag und seit 2012 Erste Vorsitzende der Internationalen Gisela Elsner Gesellschaft e.V. 2011 habilitierte sie sich an der Universität Hamburg mit einer Studie zum Werk Gisela Elsners.

Tamar Lewinsky

Profilbild Tamar Lewinsky
Dr. Tamar Lewinsky ist seit 2015 Kuratorin im Jüdischen Museum Berlin. Zuvor war sie an der LMU München, an der HHU Düsseldorf und an der Universität Basel tätig. Die Geschichte und Kultur der jüdischen Displaced Persons gehört zu ihren Forschungsschwerpunkten. Foto: Jüdisches Museum Berlin.

Irmela von der Lühe

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Irmela von der Lühe, bis 2012 Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin; seither Senior Professorin am Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Sie veröffentlichte zahlreiche Studien, vor allem über Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. 2009 erschien ihre überarbeitete und erweiterte Biographie über Erika Mann. Gemeinsam mit Uwe Naumann hat sie die Werke Erika Manns herausgegeben. 

Prof. Dr. Irmela von der Lühe kuratierte die Ausstellung der Monacensia „Erika Mann. Kabarettistin – Kriegsreporterin – Politische Rednerin“, die inzwischen in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main zu sehen ist (bis 20. März 2021). Einen virtuellen Besuch ermöglicht die virtuelle Ausstellung auf der Plattform „Künste im Exil“.

Christina Madenach

Profilbild Christina Madenach
Christina Madenach, 1988 geboren in Starnberg, ist Autorin und Kulturmanagerin. Sie studierte Neuere Deutsche Literatur, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation an der Ludwig-Maximilians-Universität München und arbeitete nach ihrem Magisterabschluss an Kulturinstitutionen in Rom, Saigon, Berlin und aktuell in Bayern. Sie kuratiert und moderiert die Lesereihe LIX – Literatur im HochX und leitet die Münchner Romanwerkstatt. Foto © Jean-Marc Turmes

Lilly Maier

Lilly Maier ist Historikerin und Autorin. 2018 erschien ihr Buch „Arthur und Lilly. Das Mädchen und der Holocaust-Überlebende“, die Biografie eines Holocaust-Überlebenden, der in derselben Wohnung aufwuchs wie sie selbst. 2021 folgte ihr zweites Buch „Auf Wiedersehen, Kinder!“, eine Biographie über den Reformpädagogen und Retter jüdischer Kinder Ernst Papanek.

Derzeit promoviert Maier an der LMU München mit einer Arbeit über Frauen als Retterinnen von Juden. Sie spricht regelmäßig zu jüdischen und historischen Themen, eine Übersicht all ihrer Termine findet ihr auf der Website der Autorin. Foto: © Sophia Lindsey

Uwe Naumann

Profilbild Uwe Naumann
Dr. Uwe Naumann, geboren 1951 in Hamburg. Ab 1985 Mitarbeiter im Lektorat des Rowohlt Verlags, dort verantwortlich unter anderem für die Edition der Werke von Klaus und Erika Mann. Lebt seit seiner Pensionierung 2016 in Lüneburg. Lehrbeauftragter an der Universität Leuphana. Er betreute als Kurator die Ausstellungen «Ruhe gibt es nicht, bis zum Schluß». Klaus Mann 1906 – 1949 (1999); Die Kinder der Manns. Ein Familienalbum (2005); Mon Oncle. Klaus und Heinrich Mann (2018). Foto: © Deutsche Nationalbibliothek, Stephan Jockel

Doris Nithammer

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Doris Nithammer, Berlin und München, liest gern und viel, soweit sie Zeit dafür hat, Alter: Mitte 50. „Das erste Buch von Elisabeth Castonier, das ich gelesen habe, war Stürmisch bis heiter. Es stammte aus einem Schwabinger Tauschregal. Die anderen Bücher habe ich in Internet-Antiquariaten gefunden. Für mich war es wie eine Schatzsuche, bei der immer neue erstaunliche Dinge zutage kamen. Es war mein Corona-Hobby im Winter 2021/2022.“

Barbara Picht

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Barbara Picht studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität Philosophie und Geschichte und arbeitete neben dem Studium in der Literaturhandlung, der von Rachel Salamander gegründeten Fachbuchhandlung für Literatur zum Judentum. 1997 wechselte sie für das Promotionsstudium an die Freie Universität Berlin und übernahm parallel dazu bis 2010 die Leitung der Berliner Filiale der Literaturhandlung. 2020 habilitierte sie sich an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder und ist seit 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin. 2025 wurde sie zur außerplanmäßigen Professorin an der Europa-Universität Viadrina ernannt. Foto: privat.

Hans Pleschinski

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Hans Pleschinski wurde 1956 in Celle geboren und lebt seit seiner Studienzeit in München. Er arbeitete am Theater, in Kunstgalerien, bei Film und Hörfunk. Seit seinem literarischen Debüt 1984 veröffentlicht er Romane, Erzählungen, Novellen, Essays sowie Hörspiele, publiziert und übersetzt aus dem Französischen. 2021 erschien sein Roman Am Götterbaum über den ersten deutschen Literaturnobelpreisträger Paul Heyse. Foto: Heike Huslage-Koch

Tina Rausch

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Tina Rausch, 1970 in München geboren, studierte Neuere Deutsche Literatur und Erziehungswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität. Ihre interdisziplinäre Magisterarbeit schrieb sie über die pädagogische Rezeption der bildungskritischen Schülerromane um die Jahrhundertwende am besonderen Beispiel von Thomas Manns „Buddenbrooks“ und Robert Musils „Törleß“. Seit ihrem Abschluss ist sie als freie Redakteurin, Lektorin und Literaturvermittlerin tätig. Sie schreibt für verschiedene Medien, organisiert und moderiert Veranstaltungen, erstellt Unterrichtsmaterialien und publizierte mit Ulrich Kirstein die „Allgemeinbildung deutsche Literatur für Dummies“ (Wiley-VCH). Die von ihr konzipierten und geleiteten literarischen Workshops und Fortbildungen für Jugendliche und Erwachsene fokussieren unter anderem Schnittstellen zur Kunst sowie verschiedene Präsentationsformen. www.tina-rausch.de

Foto: © privat

Natalie Reinsch

Profilbild Natalie Reinsch
Natalie Reinsch ist Mitarbeiterin beim Museumsverband Niedersachsen und Bremen e.V. für das Projekt „Heimat. Herkunft. Heute. Nachhaltige Sicherung der niedersächsischen Heimatsammlungen aus den historisch ostdeutschen Gebieten“.

Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Mittelalterlichen Geschichte und Politikwissenschaften an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Ausstellungskuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin, u.a. im Haus der Geschichte Baden-Württemberg, derzeit für den Museumsverband Niedersachsen und Bremen e.V. Veröffentlichungen: Horst Brandstätter und die Frage der (Un)Freiheit. Ein schwäbischer Intellektueller, Netzwerker und Kulturvermittler, Katalog zur Ausstellung im Württembergischen Kunstverein, 10. Juli bis 30. August 2020, Stuttgart 2020.  Französische Kinder deutscher Väter – „Enfants de boche“: Erben der Besatzungszeit, in: Damals 44 (2012), S. 60-64. Foto: © Kerstin Kromm.

Anatol Regnier

Profilbild Anatol Regnier
Anatol Regnier, geboren 1945, begann als klassischer Gitarrist, wurde später Autor. Erschienen von ihm sind u. a. die Titel «Damals in Bolechów – eine jüdische Odyssee», «Du auf deinem höchsten Dach – Tilly Wedekind und ihre Töchte»“, «Frank Wedekind – eine Männertragödie», «Jeder schreibt für sich allein – Schriftsteller im Nationalsozialismus», «Erinnerungen eines Taugenichts». © Mirco Talierco.

Ingvild Richardsen

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Dr. Ingvild Richardsen (München), international tätige Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Ausstellungskuratorin, studierte in Würzburg, Siena, Bonn und München. Sie forscht und publiziert zu Europäischer Kulturgeschichte, Frauenbewegungen, Jüdischem Erbe, NS-Zeit, Jugendstil, Japonismus und Erinnerungskultur. 2020 erhielt sie den Medienpreis des Zonta-Clubs Fünf-Seen-Land und den Mobility Research der Meiji University Tokyo. Sie führt an der Universität Augsburg Pilot- und Forschungsprojekte durch. Foto: © Matthias Junken. www.ingvild-richardsen.userweb.mwn.de

Rachel Salamander

Profilbild Rachel Salamander
Rachel Salamander studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität Germanistik, Romanistik und Philosophie. Nach ihrer Promotion gründete die Literaturwissenschaftlerin und Publizistin 1982 in München die erste Fachbuchhandlung für Literatur zum Judentum, die Literaturhandlung.

Von 2001 bis 2013 verantwortete sie als Herausgeberin die Wochenbeilage „Literarische Welt“ der Tageszeitung „Die Welt“. Von 2013 bis 2014 leitete sie in der Nachfolge Marcel Reich-Ranickis die „Frankfurter Anthologie“ in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und gründete das FAZ-Literaturforum. Seit 2015 ist sie stellvertretende Aufsichtsrätin in der Suhrkamp Verlag AG und Mitglied im Stiftungsrat der Alfred Landecker Foundation. Sie erhielt viele Auszeichnungen:  u. a. das Bundesverdienstkreuz, den Bayerischen Verdienstorden, 2020 den Heinrich-Heine-Preis. Sie lebt in München und wurde 2019 Ehrenbürgerin der Stadt. Foto: © Stephan Rumpf.

Elena von Schlieffen

Profilbild Elena von Schlieffen
Elena von Schlieffen wurde 1979 in München geboren. Nach einem Biologiestudium in Wien, das sie mit einer Promotion in Medizinischer Molekularbiologie abschloss, führten sie Forschungs- und Arbeitsaufenthalte nach Südamerika und zurück nach München. Im Studium Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (DaF/DaZ) widmete sie sich an der Monacensia der literaturwissenschaftlichen Recherche und dem Verfassen literatur- und kulturhistorischer Texte. Ihre Forschung zu baltischen Autorinnen bündelte sie 2022 in der Bachelorarbeit «Schreiben als Emanzipation Ende des 19. Jahrhunderts. Eine Betrachtung des literarischen Schaffens der deutschbaltischen Schriftstellerinnen Laura Marholm und Mia Holm». Bild KI-generiert.

Theresa Seraphin

Profilbild Theresa Seraphin
Theresa Seraphin ist Mitbegründerin des Netzwerks Münchner Theatertexter*innen, das sich durch Workshops und Veranstaltungen für den zeitgenössischen Theatertext und seine* Autor*innen einsetzt. Zuletzt schrieb sie die Texte für die Sci-Fi-Installation PLANET 09 von der Regisseurin Carmen Schwarz und Yvonne Schäfer (UA 2022, Salzburg). Seit 2018 arbeitet sie als Dramaturgin und Assistentin der künstlerischen Leitung an der ARGEkultur in Salzburg. Sie lebt in München und Salzburg. 

Caroline Sternberg

Profilbild Caroline Sternberg
Caroline Sternberg, geboren 1977, hat deutsche und tschechische Wurzeln. Sie studierte Kunstgeschichte, Slavistik und Klassische Archäologie in München, Prag und Leipzig. Heute lebt sie in München und leitet das Archiv der Münchner Kunstakademie. Daneben arbeitet sie als freie Kuratorin und publiziert zur Kunst- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, zur Künstlerinnensoziologie und zum Kulturtransfer. Ihr besonderes Interesse gilt bislang wenig beachteten Themen der Kunstbetrachtung wie der Geschichte von Künstlerinnen und Protestbewegungen.

Foto: © Iska Jehl

Dana von Suffrin

Profilbild Dana von Suffrin
Dana von Suffrin ist Prosa- und Hörspielautorin und Historikerin aus München. Sie studierte Politikwissenschaften, Neuere und Neueste Geschichte und Komparatistik in München, Neapel und Jerusalem. 2017 Promotion, seither Postdoc in der Wissenschaftsgeschichte. 2019 erschien bei Kiepenheuer & Witsch ihr Debütroman „Otto“, für den sie sechs Literaturpreise erhielt, 2020 die Hörspieladaption (BR). Dana von Suffrin veröffentlicht auch Erzählungen und Essays, u. a. für SZ, BR, Aspekte. Anfang November läuft die Ursendung ihres zweiten Hörspiels „Blut“ auf Bayern 2. Für 2023 ist ihr zweiter Roman „Nochmal von vorne“ (Kiepenheuer & Witsch) geplant, der irgendwo zwischen München, Sofia und Krakau entstand. Foto: © Julia Eisele.

Erika Thomalla

Profilbild Erika Thomalla
Erika Thomalla ist Professorin für Buchwissenschaft und Digitale Buchkultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zuvor forschte und lehrte sie an der Humboldt-Universität zu Berlin; internationale Stationen führten sie unter anderem an die Cornell University und die Georgetown University. Promoviert wurde sie mit einer Arbeit zur Geschichte der Herausgeberschaft im 18. und 19. Jahrhundert. Seit 2023 leitet sie das DFG-Netzwerk «Zusammenarbeiten. Praktiken der literarischen Kollaboration». In ihrem aktuellen Forschungsprojekt beschäftigt sie sich mit der Zeitschriftenliteratur und deren Bedeutung für die Wahrnehmung von Gegenwart. Neben Literatur- und Medienwissenschaft studierte Thomalla auch Gesang und Musiktheater. Foto: © Manu Theobald

Kerstin Wolff

Profilbild Kerstin Wolff
Dr. Kerstin Wolff ist Historikerin und Forschungsleiterin im Archiv der deutschen Frauenbewegung (AddF) in Kassel. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der Frauenbewegung in Deutschland von der Mitte des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts sowie die Frage nach einer politischen Repräsentation von Frauen auf kommunaler und Bundesebene im 19. und 20. Jahrhundert. Foto: © Sonja Rode