#FemaleHeritage

© Münchner Stadtbibliothek/Monacensia

Mit dem Kulturerbeprojekt #FemaleHeritage machen wir das literarische Erbe von Frauen und FLINTAs sichtbar. Wir beleuchten weibliches und queeres Schreiben von der Münchner Boheme bis zur Gegenwart, bringen vergessene Autor*innen zurück in die öffentliche Wahrnehmung. Auch migrantische, jüdische und exilantische Stimmen stehen im Fokus.

#FemaleHeritage zeigt, wie digitale Initiativen, kuratorische Forschung und Community-Arbeit Lücken im kulturellen Gedächtnis füllen – und ein neues kollektives Bewusstsein für weibliche Perspektiven und eine vielfältige Erinnerungskultur jenseits des etablierten Kanons in der Literaturgeschichte schaffen.

Beiträge in dieser Kategorie

Nachlese der Blogparade "Frauen und Erinnerungskultur" mit Ausblick auf das Kulturerbe-Projekt #femaleheritage. Dargestellt: o.l. Gisela Elsner (Quelle: Monacensia), u. l. Dagmar Nick (Quelle: Monacensia, Eva Jünger), r. Rabe Perplexum (Monacensia)
Mit der Blogparade #FemaleHeritage wollten wir verschollenes Wissen über das Werk und Wirken von Frauen zutage fördern. Was passierte?
Daňa Horáková. Foto: Tomáš Vodňanský / Český rozhla #femaleheritage
Thematisiert werden Heirat, Umzug nach München, berufliche Karriere, politisches Engagement, Feminismus und Emanzipation
Porträt der Töchter von Catulle-Mendès am Klavier, Pierre-Auguste Renoir, Public domain, via Wikimedia Commons
Eintauchen in Leben und Wirken von Mel Bonis, Cécile Chaminade, Louise Farrenc, Augusta Holmès und Pauline Viardot.
Buchcover: Mascha Kaléko, Gisela Zoch-Westphal (Hrsg.) Die paar leuchtenden Jahre Mit einem Essay von Horst Krüger. dtv mit Leseprobe
Mascha Kaléko schrieb „Gebrauchslyrik“, musste aufgrund ihrer jüdischen Herkunft ins Exil und wird als Literatin der Neuen Sachlichkeit eingestuft.
Leni und die erste Liebe. Foto: Ingo Susemihl - Lena Christ, Lausdirndlgeschichten #femaleheritage
Blick hinter die Theater-Kulissen und ein persönlicher und fragender Zugang zu einer faszinierenden Schriftstellerin mit traurigem Schicksal.
Ruth in ihrer New Yorker Wohnung – über ihr sieht man eine Lithografie Kokoschkas, die ebenfalls sie zeigt. So verschmelzen nicht nur zwei Bilder, sondern auch zwei Phasen und zwei Epochen in ihrem Leben – und zeigen eine in diesem Moment sehr strahlende Schriftstellerin, was in diesen Jahren nicht immer der Fall war. Bildnachweis: bpk / Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie / Archiv Landshof
Wandel des schreibenden It-Girls zur desillusionierten, sich gegen das Nazi-Regime äußernden Autorin hin zur avangardistischen „New Yorkerin“
Elisabet Ney, die Büste von Bismarck bearbeitend. Porträt von Friedrich Kaulbach, 1860. Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
Die Bildhauerin Elisabet Ney wirbelte die Großen der Welt durcheinander – sie standen ihr Modell, selbst Ludwig II. reihte sich ein.
Luise Adolpha Le Beau, 1872 (aus: Lebenserinnerungen) #femaleheritage
Le Beaus musikalische Emanzipation ist eng mit der „Münchner Schule“ und der Begeisterung für Wagner und Liszt und verbunden.
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