#FemaleHeritage

© Münchner Stadtbibliothek/Monacensia

Mit dem Kulturerbeprojekt #FemaleHeritage machen wir das literarische Erbe von Frauen und FLINTAs sichtbar. Wir beleuchten weibliches und queeres Schreiben von der Münchner Boheme bis zur Gegenwart, bringen vergessene Autor*innen zurück in die öffentliche Wahrnehmung. Auch migrantische, jüdische und exilantische Stimmen stehen im Fokus.

#FemaleHeritage zeigt, wie digitale Initiativen, kuratorische Forschung und Community-Arbeit Lücken im kulturellen Gedächtnis füllen – und ein neues kollektives Bewusstsein für weibliche Perspektiven und eine vielfältige Erinnerungskultur jenseits des etablierten Kanons in der Literaturgeschichte schaffen.

Beiträge in dieser Kategorie

Buchcover von: Mia Holm, Mutterlieder, 1897
Zwischen Riga und München: Mia Holms Lyrik erzählt von Mutterschaft und Verlust – und führt zu einer fast vergessenen Dichterin zurück.
Laura Marholm und Sohn Ola Hansson um 1892/1893. Quelle: Ola Hansson 1891 - 1893. Ein Schwede in Friedrichshagen. Erik Glossmann. 1999. Foto Copyright: Elena v. Schlieffen
Streitbar, vernetzt, widersprüchlich: Eine Autorin zwischen Moderne, Beziehungen und Frauenfrage.
Symbolische Bildcollage mit Notizbuch, frühem Füllfederhalter, Büchern und historischen Stadtansichten von Riga und München um 1900.
Zwei Frauen brechen auf: Zwischen Riga und München erkämpfen sich Marholm und Holm literarische Netzwerke und Sichtbarkeit.
Porträt und Brille von Annette Kolb, 1940er-Jahre. Monacensia. © Volha Hapeyeva
Annette Kolb: Exil, Mut und das Vergessen weiblicher Stimmen – ein Essay über Sichtbarkeit im Literaturarchiv.
Erika Mann in der «Pfeffermühle», Vitrine, Ausstellung «Literarisches München zur Zeit von Thomas Mann» der Monacensia, © Volha Hapeyeva
Wie Erika Mann die Figur Pierrot im Kabarett politisch einsetzte – mit Parallelen zur Kinderliteratur.
Eine Gruppe von Kriegsberichterstatterinnen im 2. Weltkrieg im Lager in Frankreich im Sommer 1944. V. r.: Erika Mann, Iris Carpenter, Betty Knox, Rosette Hargrove, Sonia Tomara und Ruth Cowan
Erika Mann und Betty Knox berichten unter Risiko über das Kriegsende – zwei außergewöhnliche Frauen im Einsatz für die Wahrheit.
Foto von Lena Christ, davor ihre Haarnadeln. in Ausstellungsvitrine der Monacensia "Literarisches München zur Zeit von Thomas Mann".
Lena Christs Haarnadel öffnet den Blick auf Frauenbilder ihrer Zeit – ein kleiner Gegenstand als Schlüssel zu Selbstbild und Selbstbestimmung.
Katrin Habenschaden eröffnet des Festivals Female Peace Palace mit der Versammlung zu Perspektiven auf feministische Außenpolitik. #FemaleHeritage
Welche Stimmen fehlen in der bekannten Erzählung Münchens? Wie lässt sich das literarische Gedächtnis um diese Stimmen erweitern?
ältere Frau stehend in Atelier mit Gemälden. Emma Andijewska, #FemaleHeritage
#FemaleHeritage öffnet die Monacensia für neue Perspektiven und vernetzt Münchens literarisches Gedächtnis mit der Stadtgesellschaft.
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