Literarisches Gedächtnis

© Michael Nagy / Presseamt München

«Literarisches Gedächtnis» fragt, was vom literarischen Leben einer Stadt bleibt – und wer darüber entscheidet. Im Mittelpunkt steht das Literaturarchiv der Monacensia mit den Vor- und Nachlässen von über 300 Autor*innen, dazu die Sammlungen der Bibliothek. Ein Teil davon ist über die Forschungsplattform Monacensia-Digital zugänglich.

Die Beiträge folgen diesen Spuren. Sie führen zu Exil und NS-Zeit, zu jüdischen, queeren und migrantischen Stimmen, zu bekannten Namen wie Thomas und Klaus Mann und Lion Feuchtwanger ebenso wie zu Vergessenen. Geschrieben von Forschenden, Autor*innen und Kurator*innen.

Ausgewählte Themen sind in Dossiers gebündelt: Dossiers der Monacensia.

Beiträge in dieser Kategorie

Klaus Mann, 1926. © Monacensia, KM-F-4, Ausschnitt
Wie Klaus Mann schon mit 19 queere Literatur neu definierte – ein radikaler Blick auf Liebe, Identität und Exil.
Thomas und Klaus Mann im Sommer 1925, fotografiert von Ida Herz im Garten des Hauses in der Poschingerstraße, München. © Monacensia, KM f 159.
Klaus Mann suchte Eigenständigkeit im Schatten des Vaters – zwischen Ruhm, Rebellion, Schreiben und tragischem Scheitern.
Thomas Mann mit Hut und Blume in der Hand, steht in einem Blumenfeld in Pacific Palisades
Theresa Schlesinger erinnert sich mit Thomas Manns «Zauberberg» an Kindheit, Theater und den Dialog zwischen Generationen.
v. r. n. l.: Gustaf Gründgens, Erika Mann, Pamela Wedekind & Klaus Mann. Pressefoto zu «Anja und Esther». Monacensia, © John Thiele, Hofphotograph.
Ein Roman, ein Prozess, ein Literaturskandal: Klaus Manns Mephisto zeigt, wie brisant Literatur in der Nachkriegszeit war.
Klaus Mann im Hotel Bedford, New York, 1939, © Monacensia, KM F 12, Ausschnitt
Klaus Manns Exil war mehr als Flucht – es war der Verlust seiner sprachlichen Heimat. Zwischen zwei Zungen ringt er mit Identität und Entfremdung.
Monacensia im Hildebrandhaus mit historischer Terrasse.
Zwei Villen, zwei Geschichten: Zwischen Thomas Manns Villa und dem Lebensborn entdeckt Dirk Kaesler seine eigene Familienvergangenheit.
Thomas Mann und Paul Ehrenberg mit Rädern. Illustration zum Artikel "Kriminalisierte Liebe - Thomas Mann und der Paragraph 175"
Thomas Mann und §175: Wie ein Gesetz Liebe kriminalisierte – und bis heute Nachhall in Gesellschaft, Literatur und Leben zeigt.
Thomas Mann und Katia Mann und den Töchtern Elisabeth Mann (links) und Monika Mann (stehend) sowie Sohn Michael Mann (rechts).
Zum 150. Geburtstag Thomas Manns beleuchtet Kerstin Holzer den Menschen hinter dem Mythos – jenseits der Forschungsliteratur.
Keine weiteren Beiträge