Literarisches Gedächtnis

© Michael Nagy / Presseamt München

«Literarisches Gedächtnis» zeigt, wie Literatur das kollektive Erinnern in München prägt und bis heute wirkt. Im Mittelpunkt stehen die Bestände der Monacensia aus Literaturarchiv, Bibliothek und deren Vermittlung. Hier werden Exilliteratur, NS-Zeit, jüdische, queere und migrantische Stimmen sowie Autor*innen-Biografien – etwa von Klaus Mann und Erika Mann – lebendig.

So wird sichtbar, wie Vergangenheit und Gegenwart zusammenhängen und welche Themen aktuelle Debatten prägen. Taucht ein in die Geschichte, entdeckt vielfältige literarische Stimmen und erlebt, wie kulturelles Erbe über Generationen weiterlebt.

Beiträge in dieser Kategorie

Historisches Theater zum Jiddischen Theater im DP Lager Feldafing.
Nach 1945 knüpften Theater und Musik an osteuropäische Kleinkunst- und jiddische Theatertraditionen an und prägten Münchens Kultur.
zwei Männer sitzende nach rechts blickend: Herbert Achternbusch und Sohrab Shahid Saless, 1979. © Bert Schmidt: Sohrab Shahid Saless – Film im Kopf, München 2023.
Zwischen Anerkennung und Vergessen: Wie ein radikal ruhiger Filmemacher im Exil das Kino veränderte – und warum man ihn heute neu sehen muss.
Titelbild für das Monacensia-Dossier «Schejres Haplejte»: Plakat „Helft shraybn di geshikhte fun letstn khurbn“ („Helft mit, die Geschickte der jüngsten Zerstörung zu schreiben“), Pinkas Schwarz, München 1947.
In den unmittelbaren Nachkriegsjahren ist Jiddisch die Sprache der Gegenwart. In ihr leisten Überlebende Zeug*innenschaft über die Shoah.
"Milchstrasse" von Chim (David Seymour) (c) Magnum Photos / OSTKREUZ Archiv
Neubeginn im Transit: Nach 1945 schufen jüdische Überlebende eine einmalige Presselandschaft in Bayern – Basis für jüdische Kultur.
Porträt von Fredric Kroll.
Wie ein amerikanischer Komponist zum beharrlichen Erforscher von Klaus Mann wurde – und ein außergewöhnliches Lebenswerk schuf.
Blick in Ausstellungsvitrine: Puppen aus Shanghai, Geschenk von Max Mohr an seine Tochter, dahinter ein Brief von ihm an die Tochter.
Literatur, Zweifel, Umorientierung: Max Mohrs Leben zwischen Schreiben, Aufbruch und Exil in Shanghai
Mann und frau sitzend. Antonio Cruz - ALAM Autor - und Sara Gómez, die die Zeitschrift Colibri hält
Wohnzimmerlesungen, Exil und Stimmen voller Widerstand: Sara Gómez erinnert an ALAM, eine fast vergessene literarische Community Münchens.
Klaus Mann, 1926. © Monacensia, KM-F-4, Ausschnitt
Wie Klaus Mann schon mit 19 queere Literatur neu definierte – ein radikaler Blick auf Liebe, Identität und Exil.
Thomas und Klaus Mann im Sommer 1925, fotografiert von Ida Herz im Garten des Hauses in der Poschingerstraße, München. © Monacensia, KM f 159.
Klaus Mann suchte Eigenständigkeit im Schatten des Vaters – zwischen Ruhm, Rebellion, Schreiben und tragischem Scheitern.
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