Über uns

MON Mag – das Online-Magazin der Monacensia zur Kultur- und Literaturgeschichte mit München als Ausgangspunkt

Was ist ein literarisches Gedächtnis? Wo gibt es Lücken im Archiv? Wie sind sie entstanden, und wie können sie geschlossen werden? Wer entscheidet, was gesammelt wird? Wie arbeiten Archivar*innen und Bibliothekar*innen und Kurator*innen? Wie entstehen Ausstellungen? Und wie kann man selbst Teil dieses Prozesses werden?

Diese und ähnliche Fragen erreichen uns immer wieder. Im MON Mag greifen wir sie auf, machen Arbeitsweisen sichtbar und öffnen Einblick in die Praxis der Monacensia.

Die Monacensia ist das literarische Gedächtnis der Stadt München. Im Literaturarchiv, in der Monacensia-Bibliothek und im Museum werden literarische Nachlässe bewahrt, erschlossen und für die Zukunft weiterentwickelt. Als Künstler*innen-Villa ist die Monacensia zugleich ein lebendiger Ort künstlerischer Produktion, des Austauschs und der Forschung.

Was sich in der Monacensia vor Ort zeigt, setzt sich im Digitalen fort. Das MON Mag ist das redaktionell kuratierte Online-Magazin zur Kultur- und Literaturgeschichte mit München als Ausgangspunkt. Es eröffnet zusätzliche Räume, um literarische und kulturelle Zusammenhänge sichtbar zu machen, historische Perspektiven einzuordnen und aktuelle Fragestellungen weiterzudenken. Die inzwischen über 300 Beiträge zeigen, wie eng Münchner Literatur und Kultur mit anderen Städten, Ländern und kulturellen Kontexten verbunden sind.

Was findet ihr im MON Mag?

Unter den Kategorien #FemaleHeritage, Literarisches Gedächtnis, Ausstellungen, Künstler*innen-Villa und Mitmachen versammelt das MON Mag?

  • Geschichten, (neue) Forschungsbeiträge und Hintergrundartikel zum weiblichen Kulturerbe im Rahmen von #FemaleHeritage
  • literarische Essays und Beiträge zu queeren, migrantischen, exilantischen und andere bislang marginalisierten Perspektiven
  • Texte zu jüdischen Autor*innen und zur jüdischen Literatur- und Kulturgeschichte Münchens
  • Einblicke in die Erschließung und Erforschung von Archivbeständen wie dem Archiv Salamander
  • Hintergrundberichte zur Arbeit des Literaturarchivs, der Bibliothek, des Kurator*innen-Teams und der Kulturvermittlung
  • Informationen zum neuen Sammlungsprofil der Monacensia, zu digitalen Strategien und Kooperationsprojekten
  • Anregungen für eigene Recherchen
  • Einladungen zu Mitmach-Aktionen, Blogparaden und Editathons

Wer schreibt? Wer kann mitmachen?

Kolleg*innen aus allen Arbeitsbereichen der Monacensia schreiben im MON Mag über ihre Projekte, Forschungen und Erfahrungen. Sie nehmen die Leser*innen mit ins Archiv, berichten aus der Bibliothek und teilen Einblicke in die Arbeit der Künstler*innen-Villa am Isarhochufer.

Darüber hinaus erweitern Journalist*innen, Forscher*innen, Autor*innen, Künstler*innen, Museums- und Archivkolleg*innen und Kooperationspartner*innen – vor allem aus dem deutschsprachigen Raum – den Blick auf Literatur- und Kulturgeschichte, Erinnerungskultur sowie gesellschaftliche und literarische Diskurse.

Auch die Leser*innen des MON Mag sind eingeladen, sich zu beteiligen. Kommentare, Anregungen und Beiträge aus Mitmach-Aktionen und Blogparaden fließen in die redaktionelle Arbeit ein und tragen dazu bei, das literarische Gedächtnis gemeinsam weiterzudenken.

Wir freuen uns über euer Feedback zum neu gestalteten MON Mag und zu den Themen der Monacensia!

Der Hashtag im Social Web zum Magazin lautet: #MON_Mag